Die GFS von Timothy über die Frühblüher am Carl-Friedrich-Gauß Gymnasium stellt eine hervorragende Leistung dar und darf der Öffentlichkeit einfach nicht vorenthalten werden.
Die Präsentation der GFS kann aus diesem Grunde hier eingesehen werden.

Auf dem Bild ist zu sehen, wie Timothy Schubert seine GFS Arbeit dem stolzen Fachlehrer Roland Mohr im Beisein von Klassenlehrerin Mechthild Köcher übergibt.

 

 

Am 17.11 2011 waren alle Voraussetzungen gegeben, eine weitere Pflegemaßnahme auf unserem Großbiotop „Streuobstwiese beim Aldi“ anzugehen. Im Unterricht und in AG Treffen wurde die Bedeutung von Altgehölzen für den Artenschutz erkannt, dann haben wir unsere Pläne mit der Agendagruppe abgestimmt und sind, beim guten Pflanzwetter nachmittags zu einer Pflege-und Pflanzaktion ausgerückt.

Arbeitseinsatz der Biologie-AG

Dabei wurde ein Pfaumenbaum an einen geeigneten Standort versetzt und u.a. Flaschen von der Wiese entfernt. Weitere Maßnahmen stehen im kommenden Frühjahr an.

Aktuell plant die Bio AG die Erstellung eines Vogelhäuschens zur Winterbeobachtung an der Schule.

Autor: Roland Mohr

Fast ein kleines Jubiläum konnte man am letzten Märzsamstag auf der Streuobstwiese feiern. Dieses wurde jedoch nicht etwa mit Sekt und Häppchen, sondern mit Spaten und Rundhölzern begangen. Ein Jahrzehnt bereits investieren Schülerinnen und Schüler des Carl-Friedrich-Gauß-Gymnasiums Hockenheim unter der Leitung von Roland Mohr Zeit und Arbeitskraft für die Gestaltung der Wiese in der Gemarkung Biblis, genannt „Aldiwiese“.

Sie wurden unterstützt von der Projektgruppe „Tag der Artenvielfalt“ der Lokalen Agenda 21 Hockenheim, allen voran von den „Schulbeauftragten“ der Gruppe, Horst Eichhorn und Kerstin Offenloch, die bei solchen Aktionen mit Rat und Tat zur Seite stehen sowie der Stadtverwaltung Hockenheim, die, ob mit Mulch oder Werkzeug, die Aktionen möglich macht.

„Schöner aus Herrnhut“, “Oberlausitzer Muskatrenette“ sind nun ebenso in Hockenheim zuhause wie die „Metzer Bratbirne“ oder eine „Duchesse de Paris“. Die Baumschule Müller aus Mauer sorgte für die erstklassigen Hochstämme. Seltene Obstbäume und eine fast komplett gereinigte Wiese sind nach mehreren Stunden Ergebnis der Frühjahrsaktion.

Durchaus keine Nebensache ist die Beseitigung von säckeweise entsorgtem Hausmüll einiger Zeitgenossen. Die fleißigen Helfer der Biologie-AG staunten und ärgerten sich über Kerzenständer, Waschmittelkartons und allerhand skurrilen Dingen, die dort vorgefunden wurden.

Die Agenda-Gruppe freut sich über jedes Engagement von Schülern und bietet gerne Hilfe an. So entstand auch in enger Zusammenarbeit mit dem Imker Martin und der Theodor-Heuss-Realschule ein Insektenhotel, welches mittlerweile mithilfe von Matthias Degen seinen Standort am Muldhäusl gefunden hat.

Autorin: Birgit Kaschta

Mehrere Arbeitseinsätze von Schülern aus den Klassen 5d, 6b, 8b und 9b,c des Gymnasiums zeigen Erfolg.

Das Gelände vor der neuen Mensa und den Naturwissenschaften wurde in diesem Frühjahr als „Waldrand-Biotop“ neu erstellt:
Einheimische standortgemäße Büsche wurden umgesetzt, das Gelände wieder von Wildwuchs befreit und von Müll gesäubert.

Zuletzt wurden viele Frühlingsblumen eingebracht, teilweise gespendet von den Schülern.

Die Fotos zeigen die begeisterten Kinder der 6b, die in Ihrer Freizeit von einer Brache am Kraichbach viele Pflanzen, u.a. Primeln und Narzissen, entnommen haben, damit sie auf dem Schulgelände ein neues Zuhause erhalten.

Kinder der Klasse 6bKinder der Klasse 6bKinder der Klasse 6bKinder der Klasse 6b

 

Naturphänomene mal anders: 5d pflegt Waldrandbiotop mit Frühblühern

In zwei kleinen, aber intensiven Pflegeeinsätzen haben die begeisterten Naturforscher der 5d die Fläche Schubertstraße vor der neuen Mensa und den neuen naturwissenschaftlichen Räumen von Unrat gesäubert und gepflegt. Am „Fastnachts-Freitag“ wurden die vorbereitenden Arbeiten dadurch gekrönt, dass die Schüler Schneeglöckchcn, Primeln und eine Traubenhyazinthe in das Biotop einpflanzten, damit auch zukünftige Schüler sich an der Blumenpracht erfreuen und vor Ort Anschauungsobjekte für biologische Forschung haben. Das Foto dokumentiert die Beigeisterung der fastnachtlichen Jungbiologen.

Kinder der Klasse 5d

Alle Schüler und auch die Biologieabteilung kann nun auf diesen Naturschatz zurückgreifen, um die Artenkenntnisse zu erweitern mit dem neu angelegten Biotop.

Autor: Roland Mohr

Bereits den jungen Naturschützern am Carl-Friedrich Gauß Gymnasium ist bewusst, daß nur bis Ende Februar zum Schutze der nistenden Vögeln Sträucher und Gehölz geschnitten werden darf. Also nahmen sie sich unter der bewährten Leitung des Biologielehrers Roland Mohr aktuell dem alten „Waldrandbiotop“ an der Schubertstraße an. Dort wurde unter anderem wucherndes Efeu reduziert, um Licht für seltene Frühblüher zu schaffen, die dort in einer kleinen Demonstrationsfläche für Unterrichtszwecke angepflanzt wurden. Vom Schneeglöckchen bis zum Bärlauch reicht die Palette in der Chronologie der Blühzeiten.

Einige entfernte Büsche wurden dann „recycled“ und auf dem Biotop „Aldiwiese“ eingepflanzt, um dort den Buschbestand zu ergänzen, somit langfristig den ökologischen Wert insbesondere für die fliegende Fauna zu erhöhen. Leider musste erneut der - trotz des harten Winters – reichlich angesammelte Müll entsorgt werden. Innerhalb kürzester Zeit waren Müllsäcke randvoll, was nicht unbedingt für ein gewissenhaftes Verhalten der Mitbürger spricht. Für die engagierten Jugendlichen immer wieder ein Ärgernis, wenn vor der eigentlichen Pflegemaßnahme das Gelände zunächst gesäubert werden muss.

Arbeitseinsatz - Bild 1 Arbeitseinsatz - Bild 2

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Autor: Roland Mohr

Seit fünf Jahren besteht am Carl-Friedrich-Gauß-Gymnasium eine engagierte Biologie-Arbeitsgemeinschaft unter Leitung von Studienrat Roland Mohr. In vielen Stunden emsiger Arbeit haben sich die Schülerinnen und Schüler an Projekte gewagt, die für die Umwelt sicherlich einen Gewinn darstellen. Nach 5 Jahren ihres Bestehens zieht die Bio-AG eine positive Bilanz, auch wenn sie bei ihren Vorhaben manche Hürde überwinden und Enttäuschungen hinnehmen musste. Entmutigen ließen sich die Schüler jedoch nicht. Sie wollen auch in Zukunft im Sinne der Umwelt tätig sein.

Nachfolgend ein Resümee der bisherigen Arbeit:

 

Naturschutz im Siedlungsraum

Bei der Gründung der AG im Jahre der Landesgartenschau 1991 setzte man sich ein ehrgeiziges Ziel: Das Kraichbachufer am Ortseingang in Richtung der Umgehungsstraße Reilingen naturnah zu begrünen.

Auf einer Länge von 1,4 km wurden einheimische Gehölze gepflanzt. Ein Teil dieser Pflanzen ist nun über 5 Jahren alt. Als Schattenspender und landschaftsprägende Elemente wird ihnen ein langes Leben von Seiten der Bio-AG gewünscht.

In den folgenden Jahren konzentrierten sich die Beteiligten auf schulnahe Aktivitäten im Bereich des Schulgeländes. Es sollte nach und nach durch Kleinbiotope sowohl eine Verschönerung als auch eine ökologische Aufwertung erreicht werden. Pläne wurden diskutiert, oft in mehreren Varianten auch erstellt und mit dem Einverständnis und der Unterstützung der Schulleitung und der Stadtverwaltung dann umgesetzt.

Durch diese Arbeit lernten die beteiligten Schüler in konkreten Projekten unter fachmännischer Leitung von Studienrat Mohr wie man derartige Vorhaben nicht nur plant, sonder auch erfolgreich in die Tat umsetzt.

Da innerhalb einer Ortschaft kein reiner Naturschutz praktizierbar ist, verfolgte die Bio-AG naturnahe Konzepte, die einen Kompromiss zwischen ökologischen Wünschen und örtlichen Gegebenheiten darstellen. Dabei war das Grundprinzip der AG ihre Arbeit weitgehend kostenneutral zu organisieren und auszuführen. Unterstützung wurde von der Stadt in Form von Pflanzenspenden oder dem Überlassen von Gerät gewährleistet.

 

Die Wildbienenarche

Wildbienen sind einzellebende Tiere, sehen aus wie Hummeln, stechen nur selten, sind aber für die Bestäubung, wie jeder Gärtner weiß, sehr wichtig, da auch ohne Imker in der Nähe reichhaltige Ernten gesichert ist. Der Bestand der Wildbienen ist gefährdet, da sie zur Aufzucht ihrer Jungen kleine Hohlräume in ungespritztem Holz, das heißt Weidezäune oder altes Fachwerk benötigt, modernes Bauen und die Agrarpraxis bedrohen ihren Bestand. Durch den Bau von künstlichen Nisthilfen könnte man hier teilweise Abhilfe schaffen.

Die Biologie-AG plante und baute 1992 die „Arche“, ein Holzgestell aus sechs massiven Eichenbalken, in die über 700 Löcher mit unterschiedlichem Durchmesser gebohrt wurden. Dadurch wurden über 700 „Nisthöhlen“ geschaffen, von denen bereits ein Großteil (85 %) heute belegt sind. Momentan laufen Planungen, eine weitere „Arche“ im Bereich des Schulhofes zu installieren. Diesmal soll ein Baumstumpf als Unterkunft dienen. Die Trockenmauer In dem Projekt „Trockenmauer“, von der Schubertstraße aus weithin sichtbar, wurde 1993 die alte Tradition aufgegriffen, natürliche Mauern zu bauen, das heißt, sie ohne Bindemittel aufzusetzen. Auch Trockenmauern sind wertvoll, da Rückzugsgebiet für Kleinsäuger und eine Brutstätte für verschiedene Insektenarten. Auch die wieder angesiedelten Wildbienen nutzen die Trockenmauer inzwischen oft. Daher war es nahe liegend, dass die Trockenmauer in der Näher der Wildbienenarche angelegt wurde. Ebenso bietet sie Heimat für Pflanzen, die Wärme und Trockenheit lieben.

 

Der Trockenrasen

Auch das hochwertige Kleinbiotop, der Trockenrasen, im Bereich der Schubertstraße wurde 1994 von Schülern in harter Arbeit erstellt. Es ist kein kurzgeschorenen Grasteppich, sonder eine artenreiche Kräuter- und Blumenwiese, Lebensraum für Insekten, Spinnen und andere selten gewordenen Tiere, welche neben Nistplatzmöglichkeiten auch Nahrung hier finden können.

Zum Anlegen des Trockenrasens mussten die Bodendecker entfernt werden. Diese waren ortsfremd und sorgten dafür, dass sich wenige Tiere und Pflanzen vorher ansiedeln konnten.

Eigenhändig wurden in schweißtreibender Arbeit von den Schülern Betonsteine entfernt und neuer Mutterboden eingearbeitet. Schon im folgenden Frühjahr konnten erste Biologieklassen praktischen Unterricht um Freien zelebrieren. Daher ist es für die Schüler unerklärlich, dass das Biotop nicht als solches anerkannt und im Herbst zerstört wurde, zumal es von Unrat freigehalten wurde und es somit auch für das Hockenheimer Stadtbild einen Gewinn darstellte.

 

Die Zaunbegrünung

Um den um die Schule gebauten Stahlzaun zu verschönern, pflanzten die Schüler 1994 zahlreiche Kletterpflanzen und Büsche. Dieses Projekt zeigt wiederum in besonderer Weise, dass auch die Allgemeinheit Nutzen aus der Arbeit ziehen kann, „denn sie hat wieder nicht eine Pfennig dazugezahlt“. Dies gilt auch für das Tagesgeschäft der AG: Hof fegen, Müllbeseitigung, Mäharbeiten und sogar Pflasterreparaturen wurden in den vergangenen fünf Jahren von der engagierten Schülern durchgeführt.

 

Der Schulteich

Das ehrgeizigste Projekt, welches von der Bio-AG 1995 planerisch und handwerklich in Angriff genommen wurde, war die Errichtung eines Teiches auf dem Schulgelände. Auch dieses ging nicht ohne Problem vonstatten, da im Endeffekt zwei Schulteiche angelegt wurden.

Der erste Teich, der schon fast vollendet war, musste wieder zugeschüttet werden, da bekannt wurde, dass die Stadtverwaltung entgegen erster Planungen nun doch einen Erweiterungsbau im Bereich des Schulhofes am alten Festplatz errichten will.

Die Schüler ließen sich aber nicht entmutigen und beschlossen daraufhin, einen zweiten Schulteich auf hoffentlich unbedenklichem Gebiet zu errichten. Der andere Teich wurde inzwischen zugeschüttet. In wochenlanger Arbeit konnte der Teich doch noch bis zum Ende des Schuljahres fertig gestellt werden.

Die Abdichtungsfolie wurde von den Schülern in Mannheim eigenhändig verschweißt und von den Mitgliedern der Bio-AG vor Ort passgenau verlegt. Material und technische Hilfe gab ihnen Günter Sporys. Nur mit dieser großzügigen Unterstützung war die Erstellung des Teiches möglich.

Rechtzeitig zum Schulfest wurde der Teich festlich eingeweiht, indem der harte Kern der AG zusammen mit AG-Leiter Roland Mohr ein erfrischendes Bad in dem eiskalten Wasser nahm. Kurz danach begann das Unwetter, das allen Hockenheimern im Gedächtnis ist.

Auch in diesem Jahr will die engagierte Bio-AG am Ball bleiben, hauptsächlich mit Pflanzungen rund um den Schulteich, um ein möglichst natürliches Ufer zu erstellen.

Quelle: Hockenheimer Tageszeitung, Samstag/Sonntag, den 13./14. April 1996

Es war kein Aprilscherz. Bei recht milden Temperaturen am Monatsbeginn konnte man erneut viele Schüler des Gauß-Gymnasiums auf der Streuobstwiese(nähe Aldi) entdecken. Dieses Mal eine freiwillige Aktion der Biologie-AG unter der Leitung von Biologie-Fachlehrer Herrn Roland Mohr. Etwa vierzig Schüler aus insgesamt vier Klassen, tatkräftig unterstützt von der SMV und Aktiven der Lokalen Agenda, hatten alle Hände voll zu tun.

Nachdem man in früheren Projekten das verwilderte Gelände gesäubert, die Bäume freigestellt, neue Obstbäume mit seltenen Sorten gepflanzt sowie eine große Hecke angelegt hatte, die das Gelände als Kulturlandschaft und Biotop aufwerten soll, wurde in diesem Jahr der Vogelschutz in den Mittelpunkt gerückt.

Die Pflanzung von Weichholzarten soll in einigen Jahren Rückzugsgebiete für höhlenbrütende Arten, wie z.B. den Steinkauz, bieten. Daher wurden ergänzend einige Weidensetzlinge im Bereich des Böschungsfußes am Biotoprand eingebracht, die das ehemalige Bett des Kraichbaches umsäumen. Die im Herbst gepflanzten Sträucher sind fast alle angegangen, bis auf die, die zum Ärger der Jugendlichen offensichtlich mutwillig abgebrochen wurden.

Die obligatorische Säuberung war leider sehr erfolgreich, ein ganzer Anhänger von Müllsacken ist das traurige Resultat der Freizeitaktivitäten von Mitbürgern.

Quelle: Hockenheimer Woche Nr. 16 / 15. April 2009

Es war ein trüber Wintermorgen, als der Lkw vor dem Schulgelände stand, beladen mit schwerem Fels aus dem Aushub des neuen Wasserkraftwerkes am Wehr in Heidelberg. Diese Natursteine sollen und an dem neuen Teichrand als stabilisierende Elemente eingebaut werden. Durch die Vermittlung der Heidelberger Oberbürgermeisterin Beate Weber und nur mit unbürokratischem Einsatz der Baufirmen, konnte diese Aktion durchgeführt werden. Dem neu errichteten und im vergangenen Sommer eingeweihten Schulteich will die Biologie AG mit einheimischen Pflanzen und Tieren besetzen, so dass er ein Modellbiotop für die Untersuchung von ökologischen Zusammenhängen darstellt. Seine Fertigstellung im letzten Jahr war sehr arbeitsintensiv und wurde erst durch die Unterstützung der Firma Sporys möglich.

Natursteintransport

Quelle: HockenheimerTageszeitung, Samstag/Sonntag, 16./17. März 1996

Besuch erhielt dieser Tage die so genannte Biologie-AG des Gauß-Gymnasiums von der FWV/Hockenheimer Liste. Der Leiter der Arbeitsgemeinschaft, Studienrat Mohr, umriss das von ihm und den Teilnehmern gesetzte Ziel mit Schaffung eines „naturnahen Schulgeländes“. Hierunter verstehe man die Schaffung von Kleinbiotopen, etwa in Form eines Trockenrasens, der weder gedüngt noch gegossen werde und wo nur standortangepasste Pflanzen angesiedelt würden.

Die Entstehung solcher biologischer Freiräume sei nicht nur mit viel Engagement, sondern auch mit harter körperlicher Arbeit verbunden. Dies gehe oft an die Grenze der körperlichen Kräfte der zwölf- bis dreizehnjährigen Mädchen und Jungen, die die gesamten Erdarbeiten und auch den Aufbau der an der Stadtbibliothek befindlichen Naturmauer allein und ohne technische Hilfsmittel bewältigt hätten. Die erfolgreiche Ansiedlung der so genannten Mauerbiene in der Nähe dieser Mauer zeige, dass sich die Natur für die Chancen, die man ihr einräume, auch dankbar zeige.

Unterstützung erhalte die AG von der Stadt in Form von Pflanzenbeschaffung, aber auch von engagierten Eltern. Nach Fertigstellung des gerade entstehenden Biotops vor der Stadtbibliothek stehe als nächste Aufgabe die Begrünung des Zauns an, der vor kurzem Diskussionsgegenstand gewesen sei. Auch hier, so Hr. Mohr, würden ganz überwiegend einheimische Pflanzen, vorwiegend Selbstanker bevorzugt.

Die anschleißend im Bereich des Kraichbachs durchgeführte Besichtigung der vor zwei Jahren von der AG vorgenommenen Bepflanzung im Rahmen der LGS offenbarte wenig Erfreuliches. Die in der Nähe des Weges befindlichen Jungpflanzen waren oft Opfer von Vandalismus oder Unachtsamkeit geworden. Dank und Anerkennung sprach der Vorsitzende der FWV, Berger, der Arbeitsgemeinschaft für ihr Engagement bei der weiteren Schaffung von Restlebensräumen für Pflanzen und Tiere aus. Sie erhielt auch einen Geldbetrag, der für die Anschaffung von Geräten vorgesehen ist.

Quelle: Hockenheimer Tageszeitung, 19.03.1994

Der Biologie AG des Gauß-Gymnasiums ist es gelungen, nach zeitraubenden Bemühungen die allseits anerkannte Annahme zu widerlegen, dass eins und eins immer zwei sein muss. Die AG plante einen Teich, legte fast zwei Teiche an, am Ende konnte dann ein Schulteich anlässlich des Schulfestes im Juli mit einem feuchten Festakt der Schule übergeben werden. Herr Mohr und seine Umweltaktivisten gingen feierlich baden – zur Freunde der anwesenden Eltern, Schüler und Lehrer.

Der von der AG geplante und erstellte erste Schulteich konnte nicht fertig gestellt werden, da hier ein Erweiterungsbau des Gymnasiums geplant ist. Von ihrem Vorhaben hat sich die AG dadurch nicht abbringen lassen. Kurzerhand wurden Pläne für einen zweiten Standort erstellt und ein zweites Erdloch ausgehoben. Engagement und Hingabe führte zu einem erfolgreichen Abschluss dieses Projekts. Die Erstellung eines Feuchtbiotopes war erst möglich geworden, nachdem der neue Schulzaun eine Option auf ein geschützteres Gelände eröffnet hat.

Der Teich soll aber nicht nur von den Tieren, sondern auch von den Bürgern unsere Gemeinde aufgenommen werden. Für die Schule eröffnet er die Möglichkeit, biologische Grundtatsachen wie Sukzession vor Ort im Unterricht zu studieren, eine unmittelbare Begegnung mit der Natur zu erleben und die Chance, der allseits festgestellten Artenunkenntins mit attraktiven Mitteln zu begegnen.

Der Teich soll mit ausschließlich mit einheimischen Pflanzen begrünt werden, um ein Zeichen gegen den beklagten Rückgang dieser Arten zu setzten; er wird damit weniger ein Zierteich, sondern ein kleines Element unserer ursprünglichen Landschaft werden. Die Gestaltung des Uferbereichs wird sich noch in das kommende Jahr erstrecken, da u. a. auch Wege um das Biotop anzulegen sind.

Baggerbild 1 Baggerbild 2

Die Arbeit der Bio-AG konnte bislang fast zum Nulltarif erfolgen: Oft wurde das Material privat beschafft; bei Pflanzenmaterial unterstützt uns freundlicherweise die Stadt, und diesmal zu besonderen Dank an Herrn G. Sporys verpflichtet, der die Teichfolie spendete darüber hinaus Hilfestellung gab. Ebenso Dank an Fa. Planenweber, Mannheim, in deren Betrieb die Bearbeitung der Teichfolie erfolgte.

Einweihungsfeier Biotop

Den meisten Schülern und Freunden unsere Schule dürfte inzwischen bekannt sein, dass sich die Biologie AG ein ebenso langfristiges wie ehrgeiziges Ziel gesetzt hat: Die Verbesserung des Außenbereiches der Schule und seine Umgestaltung in ein „naturnahes“ Gelände mit verschiedenen Kleinbiotopen.

Das Ergebnis ihrer mehrjährigen Arbeit war die Anlage einer neuen Schulwiese mitsamt der neuen Vogelhecke im Bereich Stadtbibliothek, der Bau einer „Arche“ für bedrohte Insekten, die Begrünung des Metallzaunes um unsere Schule, der Bau einer Trockenmauer aus Natursteinen. Im letzten Schuljahr folgte die Planung und Fertigstellung des langen diskutierten Schulteiches.

 

Quelle: Jahresschrift des Gauß-Gymnasiums, 1994/1995

Städtische Auszeichnung ging an die Schulen.

Im Bürgersaal des Rathauses herrschte annährend Ausnahmezustand. Bürgermeister Gustav Schrank, der die Verleihung des Umweltpreises vornahm, bot sich ein für ihn sicherlich ungewohntes Bild, als sich zahlreiche Schüler der Pestalozzischule und des Carl-Friedrich-Gauß-Gymnasiums in den Raum drängten, in dem normalerweise Gemeinderäte Entscheidungen für die Stadtentwicklung treffen.

Zum ersten Mal hatte die Stadt Hockenheim im vergangenem Jahr einen Umweltpreis ausgeschrieben, an dem sich auch die Hockenheimer Schulen beteiligten, und „prompt die ersten Plätze belegten“, wie Schrank in seiner einführenden Rede zu Beginn der Preisverleihung mit sichtlichem Stolz feststellte. Der Bürgermeister begrüßte die Rektoren, die als Vertreter der verschiedenen Hockenheimer Schulen anwesend waren. Stellvertretend für den Rektor des Gauß-Gymnasiums, Dr. Walter Weidner, war Dr. Adalbert Nessel erschienen.

Die Gewinner des ersten Preises, die Bio-AG des Gauß Gymnasiums, hatten unter der Regie ihres Lehrers Roland Mohr ein Feuchtbiotop als Anschauungsobjekt für Schüler angelegt und eine Trockenmauer eingerichtet, die einen Lebensraum für Insekten und Kleinsäuger bietet. Die Arbeit der Arbeitsgemeinschaft sei ein gutes Beispiel für die vielen sinnvollen Gestaltungsmöglichkeiten im ökologischen Bereich, erklärte Schrank zusammenfassend und überreichte den Scheck über 500 DM an Roland Mohr.

Ein Anerkennungspreis über 200 DM ging an die Schüler der Pestalozzi-Grundschule, um deren Engagement in Sachen Umwelt Rechnung zu tragen. Im vergangenen Jahr hatten sich etwas 60 Schüler dreimal an einer Säuberungsaktion des Gartenschaugeländes beteiligt, die regelmäßig von einem Förderverein in Zusammenhang mit der Stadt durchgeführt wird. Der Bürgermeister bezeichnete das Mitwirken der Schüler als vorbildlich und angesichts der Unmenge achtlos weggeworfenen Mülls auch als dingend notwendig. Den Scheck nahm der Rektor der Pestalozzi-Schule, Manfred Wöhr, entgegen.

Abschließend ging der Dank des Leiters der Bio-AG an dies Stadt Hockenheim. Er hob hervor, dass auch die unbürokratische Hilfe der Verwaltung ausschlaggebend für die erzielten Erfolge gewesen sei. Die Arbeit der seit 1991 bestehenden Bio-AG des Gymnasiums konzentriert sich besonders auf das Errichten eines naturnahen Schulgeländes. Der Bogen der bereits verwirklichten Projekte spannt sich vom Anlegen eines Schulteiches bis hin zum Aufbau eines Holzgestells für Wildbienen. Bisher, so betonte Mohr, kam die AG ohne den Einsatz eigener finanzieller Mittel aus, lediglich die finanzielle Unterstützung von außerhalb, also von Seiten der Eltern oder der Stadt, habe die Arbeit ermöglicht. Seit der Landesgartenschau arbeite man nun schon mit der Stadt zusammen, und zwar, wie Mohr schmunzelnd erklärte, „nicht für Bienen, sondern auch für Menschen“.

Quelle: Hockenheimer Tageszeitung, Montag, 09.06.1997

Anstelle einer unansehnlichen und biologisch minderwertigen Betonwand erstellten Schüler der Biologie AG des Gauß-Gymnasiums nun eine Mauer aus losen Sandsteinen. Diese Mauer befindet sich an der Südwestseite des Gymnasiums, sie ist ein weiterer Beitrag zur Umgestaltung des Außenbereiches. Logistische Unterstützung gewährte die Stadt bei der Beschaffung von Baummaterial, so konnte auch dieses Projekt praktisch zum Nulltarif realisiert werden. Dabei bietet die Naturmauer nicht nur optisch eine Aufwertung. Sie ist ein echtes Biotop, das bedrohten Pflanzen und Tieren (vor allem Insekten) Rückzugs- und Lebensräume schafft. Eine Bepflanzung wird wohl nicht erforderlich sein, da sich die Natur im Lebensraum selbst erobern wird, ein geeignetes Studienobjekt für die kommenden Jahre.

Das Lachen der Schüler ist nur zu verständlich, wenn man weis, wie viel Arbeit hinter ihnen liegt, zumal auch Rückschläge durch mutwillige Zerstörung immer wieder zu verkraften sind. Die Biologie AG sieht sich jedoch nicht am Ende ihrer Planung, weitere Projekte sind Praxisreif vorbereitet: Trockenrasen, Hecken, Mauerbegrünung und einiges mehr.

Quelle: Unbekannt

Ein Zaun um das Schulgelände, viele Hockenheimer denken mit gemischten Gefühlen über dieses Bauwerk, das man aber auch als Symbol für tieferliegende gesellschaftliche Probleme ansehen könnte.

Der Biologie-AG des Gymnasiums, die seit Jahren um die ökologische Aufwertung des Außenbereiches bemüht, stellte sich eine neue Herausforderung. Im Herbst vergangenes Jahres begannen die Planungen und schon in diesem Frühjahr packten die Schüler kräftig an. Der Zaun wurde in ein Band aus Büschen, Bäumen und Kletterpflanzen verpackt. Die Stadt unterstützte das Projekt mit der Beschaffung des Planzenmaterial, die AG verpflichtete sich darüber hinaus zur Bewässerung und Pflege.

Gruppenbild Biologie AG

Unser Bild zeigt einige der an der Aktion beteiligten Schülerinnen und Schüler mit Schulleiter Dr. Weidner, AG-Leiter Hr. Mohr, Stadtbaumeister Stulken, Walter Astor von der Stadtverwaltung und Hausmeister Hamm.

Quelle: Hockenheimer Tageszeitung, Mittwoch, 8. Juni 1994

Das Gartenschaujahr 91 war für viele Schüler der Gauß-Biologie-AG der Zündfunke, einen eigenen Beitrag zu Aufwertung der Umwelt zu leisten. Damals wurde der Uferbereich des Kraichbachs im östlichen Ortseingang auf einer größeren Strecke bepflanzt. Ein Großteil der Pflanzen, die die Trockenheit überlebten, ist über die kalte Jahreszeit mutwillig zerstört worden. Nicht nur für die Schüler, sondern auch für den Steuerbürger eine traurige Entwicklung.

Trotzdem sind Stadt und Schule im Frühjahr übereingekommen, durch Ergänzungspflanzungen den restlichen Bestand zu sichern. Weit über 100 Bäume und Sträucher wurden an zwei Nachmittagen in die Erde gebracht. Ohne die sachliche und fachliche Unterstützung des Umweltamtes und Bauhofes wäre eine so umfangreiche Aktion nicht machbar gewesen.

In diesem Jahr war auch das Schulgelände in die Pflanzaktion einbezogen. Hier ist es das Ziel, eine größere Vielfalt an einheimischen Gehölzen herzustellen. Langfristig sollen auch Fremdgehölze, die für unsere Tierwelt meist wertlos sind, ersetzt werden. So wurden vor allem im Bereich der Naturwiese neue Heckenpflanzen gesetzt.

Quelle: Hockenheimer Tageszeitung, Samstag &Sonntag 13/14.06.1992

„Wildbienen-Arche“ gebaut

Jedermann kennt die Honigbiene, das Produkt ihres Fleißes wird auf vielen Frühstückstischen geschätzt. In Deutschland zählt man jedoch noch 500 weitere Bienenarten, die zwar keinen Honig produzieren, jedoch wie die Honigbiene als Pflanzenbestäuber unersetzlich sind. Im Frühjahr sind es gerade diese „Wildbienen“, die einen Ernteausfall in Garten oder Feld verhindern, wenn es der Honigbiene noch zu kühl ist.

Viele Wildbienen, zu denen auch die Hummeln gezählt werden, sind Spezialisten. Beim Nistplatz wie bei der Futterpflanze stellen sie besondere Ansprüche. Manche Arten nisten in verlassenen Schneckengehäusen, andere in Erdlöchern, Pflanzenstengeln, Löchern in Mauerwerk oder in Altholz. Da im Jahresverlauf die Blütezeiten von Futterpflanzen variieren, lassen sich verschiedene Arten der Bienen nacheinander beobachten. Die meisten dieser Wildbienen leben solitär, das heißt sie treten nicht in Massen auf, da sie keine Staaten bilden.

Alle Wildbienen sind in ihrem Bestand durch modernen Siedlungsbau und Landwirtschaft bedroht. In der freien Landschaft gibt es immer weniger geeignete Futterpflanzen, Zaunpfähle und Dachbalken werden mit Gift präpariert. Durch diese und andere Gründe sind die Wildbienen in ihrem Bestand stark zurückgegangen. Sie stehen heute ausnahmslos unter gesetzlichem Schutz.

 

Nisthilfe Dieser Entwicklung kann man auf zwei Arten entgegenwirken. Einerseits durch Aufstellen von künstlichen Nisthilfen, andererseits durch größere Vielfalt im Garten. Die von der Biologie-AG des Gymnasium in Eigenarbeit erstellte Nisthilfe besteht aus Eichenbalken, in die 700 Löcher mit verschiedenem Durchmesser gebohrt wurden. Das Projekt kann inzwischen als Erfolg gewertet werden, ein Großteil der Nistlöcher ist bereits von Mauerbienen belegt, erkennbar an einem Deckel aus Schlamm. Aus gebührender Entfernung kann man die Bienen bei ihrer Arbeit beobachten.

 

Quelle: Hockenheimer Tageszeitung, Dienstag, 19.05.1992

Beim Samstagseinkauf konnte man am vergangenen Samstag auf der Streuobstwiese Jugendliche bei einer erneuten Pflanzaktion beobachten. Allesamt mit Spaten ausgestattet setzten etwa 40 Schüler des Gauß-Gymnasiums ca. 200 Setzlinge wie Haselnuss, Hartriegel, Schlehe und Hundsrose aus. Die Aktion unter Leitung von Biologelehrer Roland Mohr, unterstützt von Agendaaktiven der Projektgruppe Artenvielfalt, soll die Streuobstwiese aufwerten, wie schon zahlreiche Aktionen zuvor. Die Jugendlichen die, sich so für ein Stück Natur einsetzen und selbst Hand anlegen, werden sich für die Verantwortung deutlich bewusst und lernen einiges dazu. Auf jeden Fall hatte man gemeinsam eine Menge Spaß dabei und sowohl die Schule als auch die Agendaaktiven sind stolz auf diese tolle Truppe und die Streuobstwiesen-Aktionen.

Streuobstwiese

 

Quelle: Hockenheimer Woche, Nr.47; 19.11.2008

Die Landesgartenschau wirft vielfache Schatten. Für die Schüler des Hockenheimer Gymnasiums war sie Anlass, über ökologische Verbesserungen nachzudenken. Alle Theorie bleibe grau, wenn sie nicht durch Anwendung bestätigt werden könne, daher sollten die Pläne auch vor Ort umgesetzt werden.

Innerhalb des Geländes der Landesgartenschau fließe der Kraichbach in einem beispielhaft rekonstruierten Bett. Außerhalb dieses Bereiches bleibe jedoch noch viel zu tun. So planten die Schüler, dass nackte Grasufer am östlichen Ortseingang des Baches zu bepflanzen. Damit sollen Verbesserungen erreicht werden im Hinterblick auf Landschaftsbild, die Ufererosion und beim Sauerstoffgehalt des Wassers. Nicht zuletzt erhalten Tiere neuen Lebensraum.

Die Stadt unterstützte das Vorhaben sowohl bei der Umsetzung als auch bei der Durchsetzung gegenüber den zuständigen Behörden. Das Ergebnis sei eine Kompromisslösung und ein Fortschritt zugleich. Sollten die Pflanzen das erste Jahr überstehen, so werden hier neue Keimzellen für einen naturnahen Uferbereich entstehen. Die Schüler jedenfalls freuten sich über das Gelingen und werden ihr Projekt weiter mit Sympathie begleiten.

Quelle: Hockenheimer Tageszeitung, Samstag/Sonntag, 15./16.06.1991

Mit einem Aktionsnachmittag gegen Neophyten im Hockenheimer Wald haben sich die Agenda–Projektgruppe "Tag der Artenvielfalt" und die Biologie-AG des Carl-Friedrich-Gauß-Gymnasiums Hand in Hand bei brütender Hitze und an einem unterrichtsfreien Nachmittag in den Wald in Sichtweite des Motodroms begeben. Die Aktion wurde routiniert organisatorisch vorbereitet von den Agenda-Aktiven. Ausgestattet mit Handschuhen, dankenswerterweise kostenlos zur Verfügung gestellt von Baumarkt OBI und Werkzeug vom örtlichen Bauhof, machten sich die Schüler der Klassen 8a und 8b unter Leitung von Biologielehrer Roland Mohr nach einer kurzen Einführung durch Horst Eichhorn ans Werk. Frau Bechtel, die das Gelände gut kennt, und täglich ehrenamtlich zahlreiche Stunden im Wald mit der Bekämpfung von Neophyten verbringt, unterstützte fachkompetent die Arbeiten und gab wichtige Ratschläge.

Zu den Neophyten zählt bspw. die sogenannte Kermesbeere, eine krautige Pflanze, welche aus einer dicken Wurzel schnell herauswächst und sich durch Wurzelschösslinge rasant unter der Erde vermehrt. Daher wurde peinlich beachtet, die Wurzeln in Gänze zu erwischen, um nicht die Pflanze ungewollt zu vermehren. Dieses „Unkraut“, das sich gegen alle einheimischen Pflanzen am Standort durchsetzt, kann natürlich auch Samen ausbilden, und ist so den meisten einheimischen Arten weit überlegen, verdrängt sie und bedroht somit die Artenvielfalt, deren Erhaltung ein Ziel der Arbeiten der Agendagruppe ist. Aber auch die Traubenkirsche war an diesen Nachmittag Ziel der Aktion, in etwa 2 Stunden war schon einiges geschafft, die Schüler hatten recht schnell die beiden „Missetäter“ erkannt und waren fleißig am Hacken und Ausgraben. Zwischendurch reichte Kerstin Offenloch kühle Getränke,  und schon rückte die Truppe wieder aus.

Quellen: Hockenheimer Woche, Nr. 26/Mittwoch, 30. Juni 2010 und http://www.hockenheim.de/main/aktuell/neuigkeiten/01497?cmd=print

Unter organisatorischer und fachlicher Leitung des Biologielehrers Mohr haben sich im letzten Apriltag Schülerinnen und Schüler des Carl-Friedrich-Gauß-Gymnasiums zu einem erneuten Arbeitseinsatz verabredet. Mehrere Stunden wurden benötigt, um in Bereich der unter Insidern schon „Gauß-Wiese“ genannten Streuobstwiese eine umfangreiche Pflegemaßnahmen durchzuführen. Die Jugendlichen zeigten vollen Einsatz bei der Pflege dieses Kulturbiotops. Nach Plan wurden Hecken entfernt, Gras gemäht und unerwünschte Neophyten wie bspw. der Essigbaum entfernt.

Traurige Fundsachen der Aktion waren 3 gefüllte Müllsäcke. Alljährlich erscheinen auf dem Biotop Zeitgenossen, die ihren Frust an Jungbäumchen auslassen und diese herausreißen. Für den Leiter der Biologie AG des Gymnasiums Roland Mohr ist es daher umso erfreulicher, wenn mit diesen Arbeitseinsätzen ein positives Zeichen gesetzt werden kann. So ließ er es sich auch nicht nehmen, einige Interessierte in die Kunst des Baumschnitts einzuweisen.

Sein Dank gilt der Gemeinde und der Schule für die Unterstützung der Arbeit. Die Biologie AG unterstützt damit die erfolgreiche Arbeit der Agendagruppe Artenvielfalt für den örtlichen Umweltschutz und somit den Erhalt des Artenreichtums.

Quelle: Hockenheimer Woche Nr. 18 /Mittwoch, 5. Mai 2010