Bereits den jungen Naturschützern am Carl-Friedrich Gauß Gymnasium ist bewusst, daß nur bis Ende Februar zum Schutze der nistenden Vögeln Sträucher und Gehölz geschnitten werden darf. Also nahmen sie sich unter der bewährten Leitung des Biologielehrers Roland Mohr aktuell dem alten „Waldrandbiotop“ an der Schubertstraße an. Dort wurde unter anderem wucherndes Efeu reduziert, um Licht für seltene Frühblüher zu schaffen, die dort in einer kleinen Demonstrationsfläche für Unterrichtszwecke angepflanzt wurden. Vom Schneeglöckchen bis zum Bärlauch reicht die Palette in der Chronologie der Blühzeiten.

Einige entfernte Büsche wurden dann „recycled“ und auf dem Biotop „Aldiwiese“ eingepflanzt, um dort den Buschbestand zu ergänzen, somit langfristig den ökologischen Wert insbesondere für die fliegende Fauna zu erhöhen. Leider musste erneut der - trotz des harten Winters – reichlich angesammelte Müll entsorgt werden. Innerhalb kürzester Zeit waren Müllsäcke randvoll, was nicht unbedingt für ein gewissenhaftes Verhalten der Mitbürger spricht. Für die engagierten Jugendlichen immer wieder ein Ärgernis, wenn vor der eigentlichen Pflegemaßnahme das Gelände zunächst gesäubert werden muss.

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Autor: Roland Mohr