Eine Schülergruppe unsere 10. Klassen besuchte zu Beginn des Schuljahres 2019/2020 im Rahmen des Austauschprogrammes Mooresville, North Carolina, USA.
Wer die aktuellen Tagesberichte einsehen möchte, der kann dies unter dem folgenden Reiseblog nachlesen:
https://cfginmooresville.wordpress.com

Am 29. März 2019 startete um 8.00 Uhr die etwa viereinhalbstündige Fahrt zum Lycée Henri Vogt in Commercy. 17 Schülerinnen und Schüler fuhren mit Frau Lorenz und Frau Benedix zu unserer Partnerschule, an welcher wir bereits von unseren Austauschschülern und zwei ihrer Deutschlehrer, Mme Fuseau und M. Beauchard, erwartet wurden. Nachdem wir unsere Koffer abgestellt hatten, gab es in der Schulmensa ein gemeinsames Mittagessen, worauf eine Führung durch das Lycée folgte. Am Nachmittag hieß uns auch der Schulleiter, M. Moreno, herzlich willkommen und erklärte uns, wieso es so wichtig sei, internationale Verbindungen und Freundschaften zu pflegen. Er betonte ebenfalls, dass er froh sei, dass dieser Austausch stattfinden könne. Anschließend begleiteten wir unsere Austauschschüler in ihre Klassen und nahmen an ihrem Unterricht teil. Danach gingen wir nach diesem langen Tag zu unseren Gastfamilien nach Hause. Nach einem spannenden Wochenende mit schönem Wetter und vielen lustigen gemeinsamen Stunden trafen wir am Montag unsere Lehrer, um über unsere Erlebnisse zu berichten und den folgenden Tag zu planen.

Gruppenbild Commercyaustausch 2019

Gruppenfoto vor dem Rathaus

Um 10.00 Uhr gingen wir zum offiziellen Empfang im Rathaus. Leider war der Bürgermeister nicht da, dennoch wurden wir durch seinen Stellvertreter herzlich mit den berühmten Madeleines und leckeren Fruchtsäften empfangen, und besichtigten anschließend eine interessante Ausstellung.

Maison de la Musique in Commercy

Die Maison de la Musique in Commercy

Am Nachmittag erkundete die deutsche Gruppe gemeinsam den Stadtkern von Commercy, auch um dort Madeleines zu kaufen und das schöne Wetter zu genießen. Am Dienstag stand der gemeinsame Ausflug nach Nancy auf dem Programm. Nach einer lustigen und spannenden Partie Bowling in deutsch-französischen Gruppen konnten wir die Freizeit zum Picknicken, Shoppen und zur Stadterkundung nutzen. Nach diesem gelungenen Ausflug kehrten wir erschöpft, aber glücklich wieder ins Lycée zurück. Am Mittwoch besuchten wir die am Dienstag gewählten Kurse. Jede Schülerin und jeder Schüler konnte aus verschiedenen Fächern einen individuellen Stundenplan zusammenstellen. Zur Auswahl standen Kurse wie Physik/Chemie, Französisch, Geschichte/Geographie, Mathematik oder Sozialwissenschaften. Der Unterricht ging bis 12 Uhr, danach hatten wir den restlichen Tag frei. Am darauffolgenden Tag trafen wir uns zuerst in der Schulmensa zu einem gemeinsamen Frühstück. Danach fuhren wir mit dem Bus nach Verdun. Unsere Fahrt führte über die Schlachtfelder und die Gedenkstätte zur Schlacht von Verdun, was uns sehr nachdenklich stimmte. Daraufhin besichtigten wir die älteste Dragées-Manufaktur Frankreichs, und durften auch viele der Köstlichkeiten probieren und kaufen. Danach besuchten wir die Zitadelle, ein interaktives Museum, das uns die Geschichte des Zweiten Weltkrieges sehr eindrücklich näherbrachte. Abschließend blieb noch genügend Zeit, die Stadt selbst zu erkunden oder um noch einige Einkäufe zu tätigen, bevor wir erschöpft zum Lycée zurückkehrten.

Verdun an der Maas

Verdun an der Maas

Am Freitag traten wir um 8 Uhr die Fahrt zurück nach Hockenheim an. Auf dem Rückweg machten wir noch einen Abstecher nach Metz, wo wir die Kathedrale besichtigten und in Kleingruppen die Stadt erkundeten.

Kathedrale zu Metz

Die Kathedrale zu Metz

Zusammenfassend kann man festhalten, dass der Austausch ein gutes Erlebnis war. Es ist eine tolle Erfahrung, die unserer Meinung nach jeder einmal machen sollte. Wir würden ein zweites Mal mitmachen, wenn sich die Möglichkeit ergeben würde.

Autoren: Tabea Gaa und René Braun

Vom 14. bis 23. Juni 2018 besuchten fünf Schülerinnen der Mooresville High School in Mooresville, North Carolina, Partnerstadt von Hockenheim, das Gauß-Gymnasium gemeinsam mit ihren Betreuern Yamaro Scott, Melody und Murdoch Morrison.

Austauschschülerinnen

Die zehn amerikanischen und deutschen Schülerinnen, die am Austausch beteiligt waren.

Die US-amerikanischen Schülerinnen schrieben ihren eigenen Bericht über ihren Aufenthalt in Deutschland:

For nine days, we five Americans from Hockenheim’s sister city Mooresville, North Carolina, have spent our time in Hockenheim and the surrounding cities.

We have been able to attend school, and do some sightseeing. Together, we all visited Speyer to see a church, and then Heidelberg to see a castle! We have individually visited cities like Mannheim, Viernheim, Schwetzingen, Strasbourg, and more! Some of us have been to France, and the Black Forest. When not visiting other cities, we have spent our time playing games, drinking coffee, eating chocolate, going to climbing parks, making friendship bracelets, trying new foods, watch movies, and answering questions about America.

During our time in Hockenheim, we were able to pick out a few differences with America and Germany.
One of the biggest things we noticed, was how often the Germans eat!!  In America, we mainly eat three large meals a day, and do not snack a lot.
Another thing we noticed was the lack of small talk. Americans are often very nosey and make small talk with others.
Riding bicycles, and public transportation is another difference. America does not have lots of public busses, or trains and sidewalks are also scarce.
We also have a very spread apart city, making us unable to ride our bicycles anywhere.
Specifically about our school, we realized that the school schedules are very different. In America, we have the same four classes each day, that are one hour and a half long. At our school, we also have a dress code that says what we can and cannot wear.
In addition, every student at our school is given a laptop, where we do all of our work. We do not use books at all, and a lot of our worksheets are done on the laptops also.

We also had a lot of surprises waiting for us when we arrived. Some of the first things we noticed were the lack of ice cubes in drinks, and air conditioning in buildings. Americans use a lot of ice, and we drink all of our drinks cold. Also, all of our buildings have air conditioning.

We were also very surprised by the windows. You are able to open them so many different ways, which was very cool for us to see. We were also very surprised about the shades that cover them from the outside. We only have inside shades, so the first time we saw these, we were very surprised.

Yet another thing we were surprised about was how often Germans sit down to have dinner with their family. American families often make dinner, and everyone sits and eats separately, so it was quite a surprise to sit down for dinner. Also dinner in America is equivalent to lunch in Germany. In Germany they believe that lunch is the most important meal of the day, which is why lunches in Germany are bigger than dinner.

USA Lehrerkollegen zu Besuch

Autorin: Claudia Klement

Montag-Anreisetag

Bahnhof MannheimMontagmorgen um ca. 9:00 Uhr trafen wir uns in Hockenheim am Bahnhof, um 9:56 fuhren wir mit dem Zug los nach Mannheim. Von dort aus ging es während einer ca. 5 stündigen Zugfahrt nach Berlin. Anschließend fuhren wir weiter nach Cottbus. Viele Spiele später waren wir dann in Horka angekommen, wo wir gegen 17:57 Uhr von unseren Gastfamilien freundlich empfangen wurden. Frau Zak wies uns dort unseren Gastschülern zu, mit denen wir dann in unser Zuhause für die nächste Woche fuhren.

Dienstag-Neiße Tour

Neisse - Vor dem StartLeider konnten wir nach einer anstrengenden Reise nicht lange schlafen, da wir alle spät ins Bett gegangen sind und uns morgens um 7:45 Uhr an der Schule getroffen haben, um mit dem Bus zur Neiße zu fahren. Dort haben uns Herr Retz und Herr Socke empfangen. Herr Retz hat uns freundlicher Weise seine Privatboote geliehen. Zusammen mit unseren Austauschpartner im Boot ging es dann los zum Paddeln.

Neiße - On TourEinige Male mussten wir aus unseren Booten aussteigen um das Boot wieder zum Schwimmen zu bekommen, da der Fluss an einigen Stellen zu niedrig war. Das Jungen Boot aber wollte nicht paddeln sondern lieber laufen und war deshalb eine halbe Stunde später am Ziel. Wir haben uns natürlich alle einen Spaß erlaubt und machten eine keine Wasserschlacht. Nach der Tour liefen wir erschöpft zu einem Flugzeugmuseum, aber da die Jungs so lange gebraucht hatten, konnten wir es leider nicht mehr besuchen. Am Museum hat uns der Bus abgeholt und uns an der Schule rausgelassen. Den Nachmittag haben wir dann mit unseren Austauschpartner verbracht. 😊

Mittwoch-Stadtrally durch Görlitz

Altstadt Görlitz Am Mittwoch wurden wir mit dem Bus vor dem Niskier Gymnasium abgeholt. Wir fuhren ca. 20 min mit dem Bus, in das Zentrum von Görlitz. Dort empfing uns der Direktor der Schule, Dr. Würfel, und wir teilten uns in 3 Gruppen auf und bekamen jeweils einen Zettel mit Aufgaben die jede Gruppe quer durch die Altstadt erledigten musste. Wir sahen die Peterskirche, den Nikolaiturm, das alte Rathaus, den Gafferkopf und viele andere alte und schöne Bauwerke, über die wir durch die Aufgaben viele interessante Fakten lernten. Als wir mit den Aufgaben fertig waren, sind wir in das Hallenhaus Brüdergasse Nr. 9 gegangen. Als wir wieder in der Schule waren, gab es noch die Siegerehrung und dann gingen wir nach Hause.

Donnerstag-Königshainer Berge

Einweisung beim KletternNachdem wir uns alle vor der Schule versammelt hatten ging um 9:15 Uhr die Fahrt zu den Königshainer Bergen los. Nach einer 30-Minütigen Fahrt mussten wir noch 15 Minuten wandern, bis wir an den Paradiesfelsen angekommen waren. Dort angekommen wurden wir in zwei Gruppen aufgeteilt. Die erste Gruppe kletterte, während die andere eine Rundtour durch den schönen Wald machte. Einweisung beim KletternWir betrachteten die Steinbrüche und die schönen Seen, während Herr Günter uns etwas über die Geschichte der Umgebung erzählte. Im Wald sahen wir die alten Loren, Sprengstoffbunker und kleine Hütten in denen sich die Arbeiter des Granitabbaues früher ausgeruht haben. Außerdem erblickten wir ein Monument eines Landbesitzers. Beim Klettern, welches Herr Rathsack betreute, konnte man zwischen einfachen und schweren Bahnen wählen, die einfachste ist fast jeder geklettert, die schwereren sind allerdings nur manche geklettert. Am Anfang konnte man auch aussuchen ob man den Abstieg von einer der höchsten Stellen wagt oder man nur klettert. Außer den zwei Lehrern halfen auch vier Mädchen aus der Schule unserer Austauschschüler mit. Mittags kamen wir vom aufregenden Klettern zurück.

Freitag-Schultag

Freitags ging es dann endlich mit unseren Austauschpartnern in die Schule. Anders als bei uns beginnt die Schule dort schon um 7:20 Uhr (bei uns: 7:55), weshalb wir sehr früh aufstehen mussten. Manche von uns kamen per Fuß bzw. Fahrrad zur Schule. Andere fuhren mit dem Bus oder wurden gefahren. Die Siebtklässler hatten erst zwei Stunden Sport, dann zwei Stunden Geographie und am Ende zwei Stunden Russisch oder Französisch. Französisch fiel allerdings aus. Die Achtklässler starteten mit zwei Stunden Musik, danach zwei Stunden Russisch bzw. Französisch. Als Abschluss hatten sie dann noch zwei Stunden Deutsch. Die erste Pause war eine 20Minütige Frühstückspause zwischen der 2. Und 3. Stunde. Man konnte sich im Klassenzimmer oder auf dem Schulhof aufhalten. Alle darauffolgenden Stunden hatten eine 10 Minuten Pause. Um 12:45 Uhr trafen wir uns alle zu einem Abschlussessen am Zinnendorfplatz an einer Pizzeria. Jeder durfte sich eine leckere Pizza aussuchen.

Pizzaessen - Gruppe 1Pizzaessen - Gruppe 2Pizzaessen Gruppe 3

Am Ende gab es für jeden noch eine Kugel Eis mit Schokosauce da Vincent, ein Austauschschüler aus Niesky, Geburtstag hatte. Anschließend gingen wir alle nach Hause. Wir Siebtklässler unternahmen einen Ausritt mit Bentes (auch eine Austauschpartnerin aus Diehsa) Pferd. Jeder durfte einmal Reiten. Wir ritten zu einem See in Diehsa. Als Bente Franka (Austauschpartnerin aus Diehsa) auf das Pferd helfen wollte glitt ihr der Fuß von Franka aus der Hand und sie fiel ins Wasser. Dabei trat das Pferd Joline auf den Fuß. Zum Glück ist nichts passiert. Anschließend ritten wir wieder zurück. Leider kam abends ein heftiges Gewitter auf, sodass wir alle nach Hause gehen mussten. Trotzdem hatten wir alle einen schönen Abend.

Samstag-Abreisetag

Samstagmorgen ging es dann um 8:57 Uhr wieder los in Richtung Heimat. Diesmal über Görlitz und Dresden-Neustadt. In Leipzig fuhren wir 25 Minuten später los als geplant weswegen wir unseren Anschlusszug von Mannheim nach Hockenheim leider verpassten. Aber es erklärten sich genug Eltern bereit ein paar Schüler von Mannheim aus nach Hause zu fahren sodass wir alle unversehrt Heim kamen.

Wir alle freuen uns auf nächstes Jahr wenn wir die Nieskyer dann auch bei uns begrüßen dürfen.

Austauschgruppe

Autoren und Autorinnen: Zoe Baumann, Nicolai Kern, Emma Köhler, Emely Kreutzberg, Finn Oppermann,
Kim Ruland, Moritz Scheuler, Sarah Scholz, Joline Vanlommel, Vivienne Wühl
Bilder: Privat

Wirtschaftskurs in Kuala Lumpur 2017Südostasien- ein Ziel, das dem einer „normalen“ Klassenfahrt nicht gleich ist.

Umso dankbarer und gespannter sind wir, Teil der Schülerinnen und Schüler der 11. Klasse am CFG, solch eine außergewöhnliche Möglichkeit bekommen zu haben!


Mit unseren Lehrern Herrn Zeitz und Herrn Korn werden wir im Zeitraum zwischen dem 15.03.2018 und dem 01.04.2018 eine Reise nach Südostasien antreten, um die asiatische Kultur, insbesondere die asiatische Schulkultur, kennenzulernen.
Unser erstes Ziel ist Kuala Lumpur, welches wir nach wenigen Tagen zur Weiterreise nach Singapur verlassen. In Singapur haben wir eine Kooperation mit der Chinese-Girls-School, wodurch wir Einblicke in den asiatischen Schulalltag erlangen werden. Nach dieser sicherlich interessanten und lehrreichen Zeit werden wir nach Ko Lipe reisen und die thailändischen Inseln erleben. Zum krönenden Abschluss fliegen wir in die Weltmetropole Bangkok, um die berühmten Sehenswürdigkeiten anzuschauen, sowie erneut eine Schule zu besuchen. In Bangkok kooperieren wir mit der Bangkok-Christian-School und werden dort Unterschiede und Gemeinsamkeiten mit der Schule in Singapur feststellen können. Nach all diesen Erfahrungen und Abenteuern im asiatischen Raum, treten wir unsere Rückreise nach Hockenheim an.
Sie haben die Möglichkeit, unseren unvergesslichen Aufenthalt über einen Travel-Blog unter folgendem Link zu verfolgen:
http://suedostasien2018.blogspot.de

Autorin: Franziska Bormann, Klassenstufe 11

Austauschprogramm Mooresville - 2017 Eine Gruppe von 24 Schülern aus der zehnten Klasse machte sich mit ihren beiden Lehrerinnen Lisa Berger und Claudia Klement am 18. September auf den Weg nach Mooresville. Nach einem Neun-Stunden-Flug erreichte die Reisegruppe die USA um 13 Uhr Ortszeit. In Mooresville wurden die Schülerinnen und Schüler beim gemeinsamen Pizzaessen von der stellvertretenden Schulleiterin Meredith Bost, der Lehrerin Meghan Andreoli, von Pam Reidy von der Stadt und ihren Gastfamilien begrüßt. Nach dem leckeren Pizzaessen ist jeder einzeln mit seiner Gastfamilie zu seinem neuen Zuhause gefahren. Der herzliche und von Beginn an offene Empfang machte auf alle einen positiven Eindruck. Noch am selben Abend wurden die deutschen Gäste im Rathaus von Bürgermeister Miles Atkin in einer Gemeinderatssitzung begrüßt. Dann verbrachten die Schülerinnen und Schüler nach 24 wachen Stunden ihre erste Nacht in ihren neuen Familien.

Am nächsten Tag erlebten sie ihren ersten Tag an einer richtigen amerikanischen Highschool. Es war ein unglaubliches Erlebnis. Schon nach den ersten Unterrichtsstunden fielen viele Unterschiede zwischen deutschen und amerikanischen Schulen ins Auge; beispielsweise die Größe der Schule, da die Mooresville Highschool (MHS) viel größer ist als das CFG, sowohl von der Fläche, als auch von der Anzahl der Schüler her. Die Dauer pro Unterrichtsstunde beträgt außerdem jeweils 90 Minuten, wobei die Schüler dort nur vier Fächer am Tag haben, diese allerdings jeden Tag ein halbes Schuljahr lang. Was die deutschen Schüler natürlich begeisterte, war, dass jeder einzelne von ihnen ein MacBook für die zwei Wochen zugewiesen bekam und nutzen durfte. An der MHS hat jeder Schüler sein eigenes, von der Schule geliehenes MacBook für den Unterricht, worauf der gesamte Unterricht ausgerichtet ist. Das ist allerdings kein Standard in den USA; die MHS ist ein Vorreiter in Sachen Digitalisierung des Schulalltags. Nachmittags standen Unternehmungen mit den Gastfamilien auf dem Programm; viele von uns gingen mit ihren Austauschpartnern zu ihren verschiedenen Schulaktivitäten, wie "Marching Band", "Cheerleading", "Football" oder anderen Sportarten. Alle waren von den vielen Schulaktivitäten sehr begeistert.

Nachdem die deutschen Schüler in der ersten Woche ihre Austauschpartner im Unterricht begleitet hatten, durften sie in der zweiten Woche ihre Fächer selbst wählen, wie zum Beispiel „ROTC“, ein Kurs, der – völlig undenkbar bei uns – auf das Militär vorbereitet, „Foods“, bei welchem man etwas über Kochen und Hygiene lernen kann, oder auch „Health“, ein Kurs, in dem man nicht nur etwas über die Gesundheit des menschlichen Körpers, sondern auch etwas über Beziehungen erfährt. Das Unterrichtsangebot unterscheidet sich also sehr vom traditionellen Fächerkanon bei uns in Deutschland.

 Mensa

Um allen amerikanischen Schülern die deutsche Lebensweise näherzubringen und Interesse an der Partnerstadt zu wecken, entwarfen die deutschen Gäste Poster zum Thema „Life of a german teenager“ und hängten diese in der hochfrequentierten Schulmensa aus.

Alle Beteiligten am Austausch kamen erst wieder am Freitag, den 22. September zusammen. Die Verantwortlichen der Sister Cities Vereinigung in Mooresville, die die Partnerschaft zwischen Hockenheim und Mooresville auf amerikanischer Seite vorantreiben, Melody und Murdoch Morrison sowie Kim und John Sellers, luden zum Barbecue am Lake Norman ein. Sandy und Jerry Bicket hatten sehr großzügig ihr Haus und Grundstück zur Verfügung gestellt, damit die deutschen Gäste und ihre Gastfamilien Urlaubsatmosphäre am Lake Norman genießen konnten, samt Bootstour auf dem beeindruckenden Stausee.

Das nächste Ereignis fand am Mittwoch, den 27. September, bei einer der amerikanischen Gastfamilien statt. Sie veranstalteten eine Pool-Party bei ihnen zu Hause mit Pizza und Ping-Pong, zu der alle deutschen und amerikanischen Schüler eingeladen waren.

Die letzte große Veranstaltung war am Freitag, den 29. September. Dabei besuchten alle Austauschschüler ein Football-Match der MHS und jeder deutsche Gast bekam ein Mooresville-T-Shirt gratis als Abschiedsgeschenk. Es war ein tolles Erlebnis, da Football bei uns in Deutschland als Sportart fast nicht vertreten ist und Sport nicht in diesem Maß an den Schulen stattfindet. Die ganze Schulgemeinschaft stand hinter ihrer Mannschaft und feierte sich. Das war für die deutschen Schüler eine neue und großartige Erfahrung, obwohl die Mannschaft deutlich verlor. Immerhin schaffte einer der Mooresville-Spieler einen waschechten Touchdown.

Die deutschen Schüler brachten viele Eindrücke und neue Einsichten mit nach Hause und tragen sie jetzt in die Schulgemeinschaft am Gauß. Auch hier sollen Poster zum Thema „US-American Life“ entstehen und so alle Schüler am interkulturellen Lernen teilhaben lassen, sodass der Austausch lebendiger Teil des Schullebens wird.

Der Rückbesuch von Schülern der Mooresville Highschool ist für Juni 2018 geplant. Die deutschen Gäste haben es geschafft, bei ihren amerikanischen Mitschülern und bei Lehrern Interesse am Austausch und an der interkulturellen Erfahrung zu wecken, sodass bereits während des Aufenthalts an den Details der Reise im nächsten Jahr gearbeitet wurde.

Autoren: Louis Blaser, Alica Mülbert sowie Lehrerin Claudia Klement

Am Morgen des 4. März 2016 startete um 8:00 Uhr die ca. vierstündige Fahrt nach Commercy/Frankreich zum Lycée Henri Vogt. 

In Begleitung zweier Lehrerinnen (Frau Hölper und Frau Lorenz) fuhren wir, 18 SchülerInnen des neunten Jahrgangs, voller Vorfreude zu unser Partnerschule in Lothringen. Nach einer anstrengenden Fahrt wurden wir herzlich von unseren jeweiligen Austauschpartnern, den zwei Deutschlehrern, Madame Fuseau und Monsieur Beauchard, und der Deutschassistentin Frau Schütz empfangen. Anschließend stellten wir unsere Koffer ab und aßen gemeinsam in der Kantine zu Mittag. Nach einer, von den Schülern der europäischen Klasse, geleiteten Führung durch die Schule, wurden wir noch einmal mit freundlichen Worten von der stellvertretenden Direktorin empfangen, und erhielten als kleines Gastgeschenk ein Buch über Lothringen und einen, in der Schule produzierten, Schlüsselanhänger, sowie Madeleines und Orangensaft als Snack. 

Die späten Stunden des Freitags und das anschließende Wochenende wurden von den Gastfamilien gestaltet, sodass sich die Franzosen und Deutschen näherkommen konnten. Es gab viele unterschiedliche Aktivitäten, wie z. B. Schwimmbadbesuche oder eine Fahrt nach Paris.

Am Montagmorgen standen wir früh auf, trafen uns mit unseren Lehrerinnen und gingen anschließend zu einem Empfang beim Bürgermeister. Dort trafen wir auch auf Frau Leppmann, welche Frau Lorenz ablöste.

Austauschgruppe im Schnee vor Rathaus 

Etwas ganz Besonderes: Die Austauschgruppe im Schnee vor dem Rathaus von Commercy


Die Austauschbegleiterinnen

Danach war ein Ausflug nach Lunéville geplant, der jedoch aufgrund des hohen Schneefalls abgesagt werden musste. Stattdessen gingen wir erst in den Unterricht und dann Madeleines kaufen. Dieses französische Feingebäck wurde in unserer Partnerstadt „geboren“. Am Dienstag besuchten wir von 8:00-9:00 Uhr den Unterricht und fuhren anschließend nach Nancy zum Bowling und zur Stadtbesichtigung mit Freizeit.

 

 

 

Austauschgruppe vor Denkmal

Ein Tag später: die Austauschgruppe im Sonnenschein auf dem zentralen Platz von Nancy. 

 Mittwochs gingen wir in den Unterricht, hatten jedoch bereits um 12:00 Uhr Unterrichtsschluss, was einige dazu nutzten, sich in Gruppen zu treffen und den Nachmittag gemeinsam zu verbringen. Auch am Donnerstag begleiteten wir unsere französischen Freunde in den Unterricht, verließen die Schule aber früher, um die Aufführung der „gekreuzten französisch-deutschen Lektüre“ zu besuchen. Sie war das Ergebnis des Theater-Workshops der deutsch-französischen Gruppe in Begleitung von Frau Herbrechter und Frau Schopf, die am Mittag aus Hockenheim eingetroffen war, und den französischen Theaterschülern von Monsieur Pirlot.

Odysseus als Flüchtling in der Aufnahmestelle: gekreuzte deutsch-französische Lektüre

Der deutsch-französische Text wird für die Zuschauer auf zwei Seiten präsentiert.

Freitagmorgen trafen wir uns an der Schule, wo unser Bus bereits wartete. Traurig und glücklich zu gleich über die schöne, aber viel zu kurze Woche, verabschiedeten wir uns von unseren Austauschpartnern und Gastfamilien und fuhren über Metz, wo wir eine dreistündige Pause an der Kathedrale und in der Altstadt machten, nach Hockenheim zurück.

Autoren: Stefani Stipanović und Bianca Scholz, 9b Bilder: Privat

Begeisterte Gaussianer zu Gast an der Mooresville High School

Begrüßt wurden die acht Schülerinnen und Schüler der zehnten Klassen des Gauß-Gymnasiums sowie ihre beiden begleitenden Lehrerinnen Christine Morys-Gießmann und Claudia Schlager von einem überraschenden Anblick: Die gesamte Hauptstraße in Mooresville war mit dem Hockenheimer Stadtwappen beflaggt. Hockenheimer Flaggen in MooresvilleDieser überwältigende Anblick sollte jedoch nur ein Vorgeschmack auf den herzlichen Empfang sein, der an der Mooresville High School folgte.
Die gastgebenden Familien, einige Stadträte und Mitglieder des Freundeskreises Mooresville-Hockenheim ließen es sich nicht nehmen, die Gaußianer persönlich zu empfangen. Erste Gastgeschenke, bunte Willkommensplakate und ein liebevoll gerichtetes Buffet für die hungrigen Gäste ließen das Eis zwischen Schülern und Gastgebern schnell schmelzen.

Michael Royal, Schulleiter der High School, hieß die deutsche Delegation herzlich willkommen und stattete die Schüler leihweise mit Laptops aus, eine wichtige Voraussetzung, um dem Unterricht in den folgenden Tagen folgen zu können.

Zustande gekommen war der Austausch auf Initiative des Freundeskreises Hockenheim-Mooresville und seiner Vorsitzenden Marina Nottbohm, die einen sehr engen Kontakt zum Mooresviller Freundeskreis pflegt. Beide Seiten setzen sich schon lange für die Fortsetzung des Schüleraustauschs ein, der in den letzten Jahren brach gelegen hat. So kam es, dass Ende des vergangenen Schuljahres auf Vermittlung des amerikanischen Freundeskreises eine Einladung von Seiten der Mooresville High School erfolgte, die von der Schulleitung des Carl-Friedrich-Gauß-Gymnasiums freudig angenommen wurde. Unter großem Zeitdruck wurden auf deutscher Seite in der letzten Schulwoche interessierte Schüler gesucht, Flüge gebucht, Pläne geschmiedet und der Kontakt zwischen den Austauschfamilien hergestellt, so dass sich zu Schuljahresbeginn die Gaußianer auf den Weg machen konnten, um den Schüleraustausch wieder aufzunehmen.

In den ersten Tagen begleiteten die Hockenheimer die gastgebenden Schüler im Unterricht und lernten somit den amerikanischen Schulalltag hautnah kennen. Nicht nur die Organisation des Stundenplans, auch die Tatsache, dass die Vermittlung des Schulstoffs in erster Linie über Computer erfolgt, war für die Hockenheimer Schüler eine vollkommen neue Erfahrung. Die amerikanischen Schüler belegen für ein halbes Jahr bestimmte Kurse, die sie dann täglich für 90 Minuten besuchen; d.h. der Stundenplan enthält jeden Tag dieselben vier Kurse. Für Erstaunen sorgte auch, dass nicht die Lehrer, sondern die Schüler nach jeder Unterrichtseinheit die Klassenräume wechseln, was es den deutschen Schülern zusätzlich erschwerte, sich auf dem ohnehin riesigen Campus zu orientieren. Sie wurden jedoch überall mit großer Herzlichkeit und großem Interesse aufgenommen und waren schnell im Schulalltag integriert. Die Nachmittage gehörten ganz den Gastfamilien, sodass die deutschen Schüler die Gelegenheit hatten, hautnah den American Way of Life mitzuerleben: Wie amerikanische Haushalte funktionieren, wie man dort einkaufen geht, was gegessen wird, was im Fernsehen läuft und vieles mehr. Am Wochenende waren einige der deutschen Schüler auf die Geburtstagsfeier einer gastgebenden Schülerin eingeladen, andere fuhren zu einem zweitägigen Zeltlager in den Bergen von North Carolina oder machten eine Bootstour auf dem nahegelegenen Lake Norman.

Auf offizieller Ebene wurde die Zeit genutzt, um neue Kontakte zu knüpfen und ein deutsch-amerikanisches Team zu bilden, das den Schüleraustausch in Zukunft organisieren wird. So fanden intensive Gespräche mit dem Geschichtslehrer Chris Stonestreet und der Biologielehrerin Lindsay Knippenberg statt, die den Schüleraustausch von amerikanischer Seite zukünftig betreuen werden. Beide Lehrer haben ein großes Interesse an der Fortsetzung des Schüleraustauschs und freuen sich auf den Gegenbesuch einer amerikanischen Schülergruppe, der für Juni 2014 geplant ist. Hervorragend organisiert und unterstützt wurde der Aufenthalt durch Murdoch Morrison, Vorsitzender des Freundeskreises Mooresville-Hockenheim und seiner Ehefrau Melody, die durch ihren engagierten und unermüdlichen Einsatz wesentlich zum Erfolg dieses Besuchs beigetragen haben.

Statue of LibertyNach nur fünf Tagen musste wieder Abschied genommen werden; die vielfach vergossenen Tränen auf beiden Seiten zeigten, welchen Stellenwert ein solcher Schüleraustausch über die Kontinente und Kulturen hinweg tatsächlich hat: In keinem anderen Lebensalter als in der Jugend fällt es Menschen so leicht, sich kennen zu lernen, nahezukommen und von der Kultur des anderen zu lernen. So wird dieser Austausch für alle Teilnehmer eine unvergessliche Erfahrung bleiben.

Am Flughafen Charlotte abgesetzt, stand jedoch nicht der Abflug gen Deutschland an, sondern der krönende Abschluss der USA-Reise: der Weiterflug nach New York City. Ausgehend von ihrer Unterkunft mitten in Manhattan erkundeten die Schüler und ihre beiden Lehrerinnen auf eigene Faust The Big Apple. Stationen des dichten Programms waren Liberty Island mit der Freiheitsstatue, das 9/11 Memorial, der Hauptsitz der Vereinten Nationen, das Metropolitan Museum of Modern Art und das Museum of Natural History sowie eine erholsame Lunch-Pause im Central Park. Berühmte Hochhäuser wie das Empire State Building und das Rockefeller Center gehörten selbstverständlich auch zum Besichtigungsprogramm.

Insgesamt wurden mit diesem Schüleraustausch erfolgreich die Grundlagen für hoffentlich viele weitere freundschaftliche Begegnungen gelegt: Sowohl das Carl-Friedrich-Gauß-Gymnasium als auch die Mooresville High School freuen sich auf einen lebhaften Austausch zwischen den Schulen in den kommenden Jahren.

Nightlive New York City

Autorinnen: Christine Morys-Gießmann, Claudia Schlager

Das CFG betreibt zur Zeit Schüleraustauschprogramme mit den Hockenheimer Partnerstädten

  • Commercy / Frankreich (Lycée Henry Vogt)
    • betreut von Fr. von Skerst
  • Mooresville / USA
    • betreut von Fr. Morys-Gießmann und Fr. Schlager
  • Zawiercie / Polen (Liceum Stefan Zeromski)
    • betreut von Fr. Bundenthal, Fr. Schneider und Hrn. Schneider

 

Darüberhinaus besteht Kontakt und Ausstausch

  • mit der Singapore Chinese Girls School, Singapur
    • betreut von Fr. Kaiser und Hrn. Zeitz
  • mit dem Friedrich-Schleiermacher-Gymnasiums Niesky, Sachsen
    • betreut von Hrn. Kaul und Fr. Peters