Am Morgen des 4. März 2016 startete um 8:00 Uhr die ca. vierstündige Fahrt nach Commercy/Frankreich zum Lycée Henri Vogt. 

In Begleitung zweier Lehrerinnen (Frau Hölper und Frau Lorenz) fuhren wir, 18 SchülerInnen des neunten Jahrgangs, voller Vorfreude zu unser Partnerschule in Lothringen. Nach einer anstrengenden Fahrt wurden wir herzlich von unseren jeweiligen Austauschpartnern, den zwei Deutschlehrern, Madame Fuseau und Monsieur Beauchard, und der Deutschassistentin Frau Schütz empfangen. Anschließend stellten wir unsere Koffer ab und aßen gemeinsam in der Kantine zu Mittag. Nach einer, von den Schülern der europäischen Klasse, geleiteten Führung durch die Schule, wurden wir noch einmal mit freundlichen Worten von der stellvertretenden Direktorin empfangen, und erhielten als kleines Gastgeschenk ein Buch über Lothringen und einen, in der Schule produzierten, Schlüsselanhänger, sowie Madeleines und Orangensaft als Snack. 

Die späten Stunden des Freitags und das anschließende Wochenende wurden von den Gastfamilien gestaltet, sodass sich die Franzosen und Deutschen näherkommen konnten. Es gab viele unterschiedliche Aktivitäten, wie z. B. Schwimmbadbesuche oder eine Fahrt nach Paris.

Am Montagmorgen standen wir früh auf, trafen uns mit unseren Lehrerinnen und gingen anschließend zu einem Empfang beim Bürgermeister. Dort trafen wir auch auf Frau Leppmann, welche Frau Lorenz ablöste.

Austauschgruppe im Schnee vor Rathaus 

Etwas ganz Besonderes: Die Austauschgruppe im Schnee vor dem Rathaus von Commercy


Die Austauschbegleiterinnen

Danach war ein Ausflug nach Lunéville geplant, der jedoch aufgrund des hohen Schneefalls abgesagt werden musste. Stattdessen gingen wir erst in den Unterricht und dann Madeleines kaufen. Dieses französische Feingebäck wurde in unserer Partnerstadt „geboren“. Am Dienstag besuchten wir von 8:00-9:00 Uhr den Unterricht und fuhren anschließend nach Nancy zum Bowling und zur Stadtbesichtigung mit Freizeit.

 

 

 

Austauschgruppe vor Denkmal

Ein Tag später: die Austauschgruppe im Sonnenschein auf dem zentralen Platz von Nancy. 

 Mittwochs gingen wir in den Unterricht, hatten jedoch bereits um 12:00 Uhr Unterrichtsschluss, was einige dazu nutzten, sich in Gruppen zu treffen und den Nachmittag gemeinsam zu verbringen. Auch am Donnerstag begleiteten wir unsere französischen Freunde in den Unterricht, verließen die Schule aber früher, um die Aufführung der „gekreuzten französisch-deutschen Lektüre“ zu besuchen. Sie war das Ergebnis des Theater-Workshops der deutsch-französischen Gruppe in Begleitung von Frau Herbrechter und Frau Schopf, die am Mittag aus Hockenheim eingetroffen war, und den französischen Theaterschülern von Monsieur Pirlot.

Odysseus als Flüchtling in der Aufnahmestelle: gekreuzte deutsch-französische Lektüre

Der deutsch-französische Text wird für die Zuschauer auf zwei Seiten präsentiert.

Freitagmorgen trafen wir uns an der Schule, wo unser Bus bereits wartete. Traurig und glücklich zu gleich über die schöne, aber viel zu kurze Woche, verabschiedeten wir uns von unseren Austauschpartnern und Gastfamilien und fuhren über Metz, wo wir eine dreistündige Pause an der Kathedrale und in der Altstadt machten, nach Hockenheim zurück.

Autoren: Stefani Stipanović und Bianca Scholz, 9b Bilder: Privat