Die Hockenheimer Roboter-Tüftler “BotBrothers“, gerade zurück von ihrem großen Erfolg bei der First Lego League Weltmeisterschaft in Houston, haben eine neue Leidenschaft für sich entdeckt: Roboter-Fußball.
Beim Regionalwettbewerb der World Robot-Olympiad in Rüsselsheim gaben die drei Schüler des Carl-Friedrich-Gauss-Gymnasiums, Julien und Jimmy Wehowski sowie Christoffer Marschner, ihren erfolgreichen Einstand gegen 11 weitere Mannschaften.

BotBrothers in Rüsselsheim

Die World Robot Olympiad (WRO) bringt junge Leute zwischen 10 und 19 Jahren zusammen mit dem Ziel, ihre Kreativität und ihre Fähigkeiten zur Problemlösung zu entwickeln. Die Roboter-Wettbewerbe machen Spaß und ermöglichen viele Lernerlebnisse. Roboter-Fußball ist eine von vier Spielkategorien.

Vor dem Spiel müssen die Roboter zunächst innerhalb von zwei Stunden aus Lego-Einzelteilen sowie Controller, Motoren und Sensoren von Lego Mindstorms zusammengebaut werden – ohne Anleitung.

Während der Fußballpartien agieren die Roboter autonom und orientieren sich mit Sensoren auf dem 4 qm großen, von Banden umgrenzten Spielfeld. Mit Hilfe eines Infrarot-Sensors erkennen sie den Plexiglas-Ball mit Hightech-Innenleben, der Infrarot-Signale aussendet.

Ein Kompass-Sensor zeigt den Robotern, in welcher Richtung sich das gegnerische Tor befindet. Um einen guten Spielfluss zu gewährleisten, pfeift ein Schiedsrichter, ganz wie im wirklichen Fußball. Eine Halbzeit dauert 5 Minuten. Sobald ein Team fünf Tore geschossen hat, ist das Spiel beendet.

Die zwei selbstgebauten und -programmierten Roboter (Stürmer und Torwart) der BotBrothers agierten elegant und souverän auf dem grünen Rasen. In sechs Spielen erzielten die beiden „Skorpione“, so ihr Spitzname, ganze 21 Tore und nur drei Gegentore. Am Ende unterlagen sie allerdings knapp gegen die GymSAB Robo Force, die zwar weniger Tore geschossen, aber dafür kein Spiel verloren hatten.

Mit ihrem zweiten Platz qualifizierten sich die BotBrothers für das Deutschland-Finale in Schwäbisch-Gmünd Ende Juni. Die Zeit bis dahin werden sie nutzen, um die Spielstrategie ihrer Fußball-Roboter weiter zu verbessern. Denn den zwei besten Mannschaften des Deutschlandfinales winkt die Teilnahme am Weltfinale in Ungarn im November. 2004 in Singapur gestartet, ist die World Robot Olympiad inzwischen ein globaler Wettbewerb mit über 26.000 Teams aus 65 Ländern.

Autorin: Angela Klose

Nach vier „tierisch“ erfolgreichen Jahren als „Geek-Power“ und „SAPHARI“ legt das Schülerteam des Carl-Friedrich-Gauß Gymnasiums Hockenheim einen starken Saisonauftakt in der FIRST LEGO League hin. Unter dem Namen „BotBrothers“ und mit neuem Konzept starteten die drei Jungs erstmals im Regionalwettbewerb Mühlhausen. Mit je einem ersten Platz in der Forschung, im Robot-Design sowie im Robot Game brachten Julien und Jimmy Wehowski und Christoffer Marschner den Gesamtsieg heim und qualifizierten sich damit für die nächste Runde.

Die drei 13- bis 16-jährigen aus der Robotik-AG stellen sich bereits zum fünften Mal dem internationalen Wettbewerb, dessen Ziel es ist, Kinder und Jugendliche für Wissenschaft und Technik zu begeistern. Inzwischen machen über 40.000 Teams aus 85 Ländern mit.

In dieser Saison steht die FIRST LEGO League unter dem Motto „Into Orbit“ - Leben und Reisen im Weltraum. In der Forschungsaufgabe geht es darum, eine innovative Lösung für Schwierigkeiten zu finden, die bei einer längeren Reise im Sonnensystem auftreten können. Die „BotBrothers“ stellten sich die Frage, wie sie das körperliche Training der Astronauten in der Schwerelosigkeit attraktiver machen und damit gleichzeitig deren psychischen Zustand verbessern können. Die Vielzahl der interviewten Experten und die Qualität der technischen Lösung des Hockenheimer Teams überzeugte die Jury.

Im Robot-Game konnten die „BotBrothers“ mit ihrem selbst gebauten und programmierten Roboter bereits im ersten von drei Läufen einen neuen Runden-Rekord von 368 Punkten aufstellen. Auch im Robot-Design überzeugten der klug durchdachte Roboter und die modulare Software des Teams die Jury. „Die monatelange Vorbereitung hat sich gelohnt, und es hat großen Spaß gemacht, sich mit den anderen Teams auszutauschen und die Atmosphäre war sehr freundschaftlich“, erzählt die Mannschaft.

Am 23. März gehen die drei „BotBrothers“ in die nächste Runde nach St. Etienne/ Frankreich. Gut, dass das Team auch dieses Jahr mit der Unterstützung des Vereins der Freunde des Carl-Friedrich-Gauß Gymnasiums e.V., des Rotary Clubs Hockenheim sowie der Firma Globus rechnen kann.

Autorin: Frau Klose

Hockenheimer Team rockt die FIRST LEGO League Weltmeisterschaft in den USA

Ihre Leidenschaft für programmierbare LEGO-Roboter führte die drei ambitionierten Jungs vom Hockenheimer Carl-Friedrich-Gauss-Gymnasium dieses Jahr bis in die USA. Vom 17. bis 20. Mai trat das Team BotBrothers bei der FIRST LEGO League Weltmeisterschaft in Houston/Texas an.

„Nach drei Europameisterschaften in Folge freuen wir uns riesig, dass wir uns diesmal mit den besten Teams weltweit messen können“, erzählten Julien und Jimmy Wehowski sowie Christoffer Marschner bei ihrem Abflug in Frankfurt.

Einen Tag vor dem Wettbewerb verbrachten die drei spannende Stunden im Space Center Houston. Hier schauten sie sich das Kommandozentrum an, von dem aus die Mondmissionen gesteuert wurden, und das aktuell zu Ausbildungszwecken genutzt wird. Hautnah konnten sie auch die Saturn V-Rakete bewundern, die für das amerikanische Apollo-Programm entwickelt wurde.

Bei strahlendem Frühlingswetter trafen am nächsten Tag im gigantischen George R. Brown Convention Center mit Blick auf die Wolkenkratzer von Downtown Houston die 108 besten Teams aus 44 Ländern und fünf Kontinenten zum viertägigen Wettbewerb aufeinander. Die Teams kamen aus Ägypten, Argentinien, Australien, Brasilien, China, Ghana, Guadeloupe, Guatemala, Honduras, Kenia, Kolumbien, dem Libanon, Malaysia, Mexiko, Neuseeland, Nigeria, Oman, Paraguay, Peru, den Philippinen, Saudi-Arabien, der Türkei, Uruguay, den USA, den Vereinigten Arabischen Emiraten, Vietnam und Zypern sowie aus mehreren europäischen Ländern.

Alle rund 800 Kinder verband eine Gemeinsamkeit: ihre Begeisterung für Wissenschaft und Technik.

Im internationalen Umfeld konnten die Kinder und Jugendlichen zeigen, was sie sich in den letzten neun Monaten erarbeitet hatten. Es blieb aber auch genügend Zeit, um die anderen Mannschaften kennen zu lernen und gemeinsam zu feiern. Wie in einer internationalen Ausstellung hatte jedes der 108 Teams einen 9 m² großen Stand zur Verfügung, den es selbst schmücken musste und der als Team-Hauptquartier diente. Viele nutzten die Pausen zwischen den einzelnen Wettbewerben, um von Stand zu Stand zu gehen, kleine Süßigkeiten und Souvenirs auszutauschen, sowie möglichst viele Buttons von anderen Teams zu sammeln. Und es wurde kräftig gefachsimpelt über die erfolgreichsten Roboter, die raffiniertesten Programmierungen und die innovativsten Forschungsprojekte.

Houston BotBrothersDie drei 13-16-jährigen Jungs trafen in Houston viele Teams wieder, mit denen sie sich bereits während der vergangenen Europameisterschaften angefreundet hatten, zum Beispiel die No Limits aus Frankreich und das Team Black & White aus Slowenien.

Vor stimmungsvoller Kulisse fanden die drei Läufe im Robot-Game statt. In der Disziplin Robot-Game muss ein selbst entworfener, gebauter und programmierter LEGO-Roboter in einem vorgegebenen Parcours eigenständig Aufgaben erledigen und in 2:30 Minuten möglichst viele Punkte erzielen. Leider konnte der Roboter der BotBrothers das Rekordergebnis des vorherigen Turniers nicht mehr einfahren, aber es reichte für einen guten sechsten Platz.

Umso mehr glänzte das Team in der Disziplin Robot-Design: die überragende Strategie und innovative Features von Roboter und Programmierung wurden mit dem ersten Platz sowie einem LEGO-Pokal belohnt. Kein Wunder, dass viele Teams im Laufe des Wettbewerbs zum Stand der BotBrothers kamen, um sich Konstruktions- und Programmiertipps zu holen. Unvergesslich wird den Jungs auch die Atmosphäre der gigantischen Abschlussfeier im Baseballstadion von Houston vor rund 8000 Zuschauern bleiben. BotBrothers Roboter-Design

Die drei sind rundum zufrieden mit ihrem tollen Abschneiden bei der Weltmeisterschaft als Krönung einer erfolgreichen LEGO League Saison. Für Julien Wehowski ist das Turnier gleichzeitig der Abschluss einer siebenjährigen Karriere mit 21 Turnieren – er hat die Altersgrenze erreicht.

Deshalb sucht das Team für die kommende Saison noch Nachwuchs: wer aus Hockenheim kommt, 13-14 Jahre alt ist und sich für Technik interessiert, kann sich über die Robotik-AG des CFG Hockenheim bewerben. Mädchen sind ebenfalls herzlich willkommen.

Zum Erfolgsrezept der BotBrothers gehören nicht nur viel Spaß, Teamgeist und bis zu sieben Stunden Training wöchentlich, sondern auch engagierte Förderer, ohne die Reisen zu internationalen Wettbewerben nicht möglich wären.

Neben dem Verein der Freunde des CFG Hockenheim e.V. und dem Rotary Club Hockenheim engagieren sich für die Mannschaft auch die Firma Globus, die Allianz Versicherung Stephan Herrmann, Renate Klose, Andrea Lossen, Simone Knopf, Familie Schneider, Silvia Pfeifer, Dr. Richard Gegenheimer sowie Ria und Roland Marschner mit großzügigen Geld- und Sachspenden.

Wie beim Fussball gilt auch in der LEGO League: nach dem Spiel ist vor dem Spiel. In der nächsten Saison, die im August startet, geht es um das Thema „City Shaper“ - Was wäre, wenn wir eine bessere Welt bauen könnten?

BotBrothers Robot-Game

Autorin: Angela Klose

Hallo Houston - Wir haben ein Problem!

Die BotBrothers, das Schülerteam des Carl-Friedrich-Gauß Gymnasiums Hockenheim, haben erneut in der FIRST LEGO League gewonnen. Mit zwei Pokalen für den ersten Platz im Robot-Game und den Gesamtsieg setzte sich das erfahrene Team in einem internationalen Turnier in St. Etienne/ Frankreich gegen 20 Mannschaften durch – den weitesten Weg hatte ein Team aus der Karibik zurückgelegt.

Die drei 13- bis 16-jährigen aus der Robotik-AG, Julien und Jimmy Wehowski sowie Christoffer Marschner, treten bereits im fünften Jahr in dem weltweiten Wettbewerb an, dessen Ziel es ist, Kinder und Jugendliche für Wissenschaft und Technik zu begeistern. Inzwischen machen über 40.000 Teams aus 85 Ländern mit.

In dieser Saison steht die FIRST LEGO League unter dem Motto „Into Orbit“ - Leben und Reisen im Weltraum. In der Forschungsaufgabe geht es darum, eine innovative Lösung für Schwierigkeiten zu finden, die bei einer längeren Reise im Sonnensystem auftreten können.

Die Abwesenheit der Schwerkraft verursacht vor allem Knochen- und Muskelverlust. Ohne 2 ½ Stunden Training pro Tag würde die Muskelmasse der Astronauten in den ersten 6 Monaten im Weltraum um ein Drittel und die Knochendichte um 10 % abnehmen – also ein Alterungsprozess im Zeitraffer. Allerdings ist das Training sehr langweilig, was es den Astronauten schwer macht, motiviert zu bleiben. Während einer 2-3 Jahre dauernden Marsreise leben die Astronauten zudem auf sehr engem Raum in einer künstlichen und eintönigen Umgebung, ihre sozialen Kontakte sind sehr begrenzt und die Entfernung zu Freunden und Familien enorm. Das hat Folgen: mit der Zeit sinkt die Moral der Astronauten und das Konfliktrisiko steigt.

Die „BotBrothers“ stellten sich die Frage, wie sie das körperliche Training der Astronauten in der Schwerelosigkeit attraktiver machen und gleichzeitig deren psychischen Zustand verbessern können. Ihre Lösungsidee: der „Space-Runner“. Mit Hilfe einer Virtual-Reality-Brille und spezieller Software versetzen sich die Astronauten in eine Umgebung ihrer Wahl, beispielsweise an den Strand, während sie in der Schwerelosigkeit auf einem omnidirektionalen Laufband trainieren. Sie können sich dabei in alle Richtungen bewegen und sogar Geräusche hören. Während des Trainings werden sie von virtuellen Menschen oder Tieren begleitet, mit denen sie interagieren können.

Im Robot-Game müssen die selbst gebauten und programmierten Roboter der Teams in 2,5 Minuten auf einem vorgegebenen Parcours möglichst viele Aufgaben selbständig erledigen. Die „BotBrothers“ gingen bereits im ersten von drei Läufen in Führung und wurden dann immer stärker – bis sie in der dritten Runde mit 392 von 400 Punkten einen neuen Saison-Weltrekord aufstellten. Das starke Team „No Limits“ landete mit 302 Punkten abgeschlagen auf dem zweiten Platz.

In den Disziplinen Teamwork und Robot-Design überzeugten die BotBrothers ebenfalls die Jury. Der präzise auf dem Spielfeld agierende Roboter und die modulare Software erregten auch Aufsehen bei den anderen Teams – viele kamen im Laufe des Tages zum Stand der BotBrothers und ließen sich die raffinierte Technik erklären.

„Die monatelange Vorbereitung hat sich gelohnt. Es hat großen Spaß gemacht, sich mit den anderen Teams auszutauschen und die Atmosphäre war sehr freundschaftlich“, erzählt die Mannschaft.

         

Jetzt wartet ein noch größeres Abenteuer auf die drei Jungs: die Teilnahme an der LEGO League Weltmeisterschaft in den USA.
Schon am 15. April fliegen die BotBrothers zum viertägigen World Festival nach Houston/Texas. Hier werden sie sich mit 107 Mannschaften aus der ganzen Welt messen.

Für die Reisekosten, rund 10.000 Euro, sucht das Team noch dringend Sponsoren!
Helfen auch Sie mit, damit die BotBrothers zum 1250-jährigen Jubiläum ihre Heimatstadt Hockenheim in den USA erfolgreich vertreten können.

Wenn Sie das Team finanziell unterstützen möchten, überweisen Sie Ihre Spende bitte auf folgendes Konto:
Freunde des CFG Hockenheim e.V.
Verwendungszweck: Robotik AG, Team BotBrothers
Sparkasse Heidelberg
BIC: SOLADES1HD
IBAN: DE71 6725 0020 0006 2138 12

Die Schulsanitätsdienst AG unter Leitung von Frau Franke erfreut sich in diesem Schuljahr an großer Beliebtheit. Neben einigen bereits erfahrenen Schulsanitätern werden im Schuljahr 2018/19  20 neue Schulsanitäter/innen dafür sorgen, dass für eine zuverlässige 1.Hilfe an unserer Schule gesorgt wird. Hierfür absolvierten sie in der vergangenen Woche ihre 1.Hilfe Ausbildung und zeigten bereits am Gauß-Vent ihre Einsatzbereitschaft.

Schulsanitäter-Ausbildung SJ 18/19

Autorin: Katharina Franke

Fußballmannschaft JtfO SJ 18/19

Am 19.04.2018 hat die elfköpfige Mannschaft der Wettkampfklasse IV (Jahrgänge 06-08) des Carl-Friedrich-Gauß-Gymnasiums Hockenheim an den Kreismeisterschaften im Schulfußball auf den „Walldorf Astoria“ - Sportanlagen teilgenommen. Insgesamt spielten 10 Mannschaften in zwei Gruppierungen bei zweimal 10 Minuten Spielzeit und strahlendem Sonnenschein gegeneinander. Unsere Mannschaft setzte sich zunächst durch ein 2:0, 5:0, 2:1 und 1:1 an die Gruppenspitze. Im folgenden Halbfinale mit vier teilnehmenden Mannschaften mussten sich die Gaußianer in einem spannenden Spiel gegen das Gymnasium Walldorf mit einem 1:2 geschlagen geben.

Ein herzlicher Dank für die Organisation und den reibungslosen Ablauf geht an den Kreisbeauftragten für Schulfußball Herrn Patzschke.

Autor: Timo Lissmann

Das ganze "Gauß" ist in diesem Schuljahr auf den Beinen: Zum fünfzigjährigen Bestehen würdigen wir unsere Schule: Das Festkonzert mit den "Carmina Burana" in der Stadthalle eröffnete den Reigen, die Big-Bands des SWR und des Gauß-Gymnasiums folgten und der offizielle Festakt schloss sich an. Es gab Auftritte unserer Theatergruppen; weitere sowie ein Galakonzert der Ehemaligen werden folgen. An zwei Abenden ließen wir die Schule sogar leuchten.

Auch mit der Dauerausstellung von 40 großformatigen Fotos an den Wänden zwischen den Klassenzimmern und in den Fluren erweisen wir dem "LebensRaumGauß" im Jubiläumsjahr unsere Reverenz.

Leben: Wir lehren und lernen nicht nur an einer Schule, wir leben auch dort: Schüler und Lehrer verbringen mehr Zeit an der Schule als zuhause in der Familie oder mit Freunden. Also wollten wir das gemeinsame Leben dort abbilden. Wir, das sind die beiden Schüler der Jahrgangstufe 11, Emil Weikinn und Ivan Keskic und ich, Maria Guckert-Damian, Lehrerin am Gauß-Gymnasium.
Doch auch das Lehren und Lernen ist Leben. Wir Lehrende vermitteln Wissen, Fertigkeiten und Haltungen. So geben wir den Stab weiter an die nächste Generation: jetzt noch Schüler, bald aber Gestalter ihres Lebens.
Deshalb haben wir ein Foto von Maria Guckert-Damian "Welt im Gehäuse" genannt: Vieles können wir nur als Gedanke, als Regelsystem, als Theorie vermitteln, bald aber wird es für die jungen Erwachsenen zur Realität werden.

In diesem Sinne hat Emil Weikinn die Treppe als Symbol für die "Aufstiegsmöglichkeiten" gewählt.

Raum: Acht Jahre lang betreten wir die gleichen Flure, die gleichen Räume. Daher haben wir auch dem Raum Ausdruck verliehen. Von montags bis freitags sehen wir ihn, bewegen uns in ihm, er umgibt und schützt uns - und manchmal fällt uns auch die Decke auf den Kopf: In unserer Erinnerung jedenfalls wird er seine Spuren hinterlassen.

Gauß: Die Architektur einer Schule - sieht doch bei flüchtigem Hinsehen eine wie die andere aus: Außen wie ein Block, innen nur Klassenräume und Flure! Wir wollten unser Gymnasium mit anderen Augen ansehen: Für uns ist es wie ein Individuum: Es hat strahlend helle Bereiche, dunkle Ecken, Schürfwunden und Kratzer. Es hat in seinem Innern Räume voller Ordnung und Räume, die noch geordnet werden müssen. Es hat Räume voll Stille und Räume voller Leben.

So wie es wir es sehen, so wollten wir es in Bildern festhalten - unser "Gauß"!

Autorin: Maria Guckert-Damian

Mehr Information zur Kooperation erfahren Sie hier.
(http://www.streuobstwiese.cfg-hockenheim.de)

 

Jeweils am ersten Samstag im Monat findet die Altpapiersammlung des Gauß-Gymnasiums statt.

Durch die Neugestaltung des Parkplatzes vor dem Gauß musste der Abgabeort geändert werden.

NEUER Standort: Parkplatz Arndtstraße - am KNOSSOS
Die Container stehen Ihnen dort von 9:00 - 12 Uhr für Ihre Papierabgaben bereit.