Trompeter bei Jugend musiziert erfolgreichEinen großen Erfolg feierte beim Landeswettbewerb "Jugend musiziert" in Bietigheim-Bissingen Trompeter Sebastian Schrepp aus der 8a.
Er trat in der Altersklasse III mit seinem Onkel und Klavierbegleiter Frank Förschler an und spielte Werke von Georg Friedrich Händel, Guillaume Balay und Eberhard Werdin.
Da Sebastian 24 von 25 möglichen Punkten erhielt, wurde er zum Bundeswettbewerb "Jugend musiziert" nach Lübeck weitergeleitet. Dieser findet am Pfingstsonntag statt.

Wir gratulieren Sebastian zu diesem tollen Erfolg und drücken ihm für den Bundeswettbewerb die Daumen!

Autor: Matthias Mayer, Foto: Annette Schrepp

Beim diesjährigen Bundeswettbewerb "Jugend musiziert" in Halle an der Saale haben es mehrere Schüler des Carl-Friedrich-Gauß-Gymnasiums bis zum Bundessieg gebracht. Das ist ein toller Erfolg!

In der Altersgruppe 5 gewann in der Kategorie "Alte Musik" ein Ensemble mit folgenden Gauß-Schülern (sowie weiteren Externen) den Wettbewerb: Greta Birkenmaier, Johanna Birkenmaier, Alica Mülbert, Beate Schrepp und Valentin Rothbauer. In der Kategorie "Duo Klavier und Blechblasinstrument" gewann in der Altersgruppe 3 einen ersten Platz mit 24 von 25 möglichen Punkten der Trompeter Sebastian Schrepp aus der 9 a (gemeinsam mit dem Pianisten Fridolin Bosse aus Mannheim). Wir freuen uns sehr über diese großartigen Erfolge und gratulieren zu dieser beeindruckenden Leistung!

Autor: Matthias Mayer

Werbeplakat über alle Musik-AGs im Schuljahr 2014/2015

 

Fachbereich Musik - Aktuelle Berichte

 

Fachbereich Musik - Audio- und Video-Beiträge

 

Musik- und Bläserklassen - Wir machen Musik ... mach mit!

 
Termine
ab Di., 12.1.2016 Wöchentliche Chorproben für Carmina Burana
20:00 - 21:30 Uhr Musiksaal
   
Mi. , 27.01.2016 Konzert der Big Band mit Jazz & More Collective
19:30 - 22:00 Uhr Pumpwerk
   
Mi. , 3.02.2016 Musikprofilabend der Klassen 8a und 9a
18:00 - 21:00 Uhr Musiksaal 1
   
Fr. , 7.10.2016 / Sa. 8.10.2016 Aufführung Carmina Burana
20:00 - 23:00 Uhr Stadthalle Hockenheim
   

Das Fach Musik wird am Gauß-Gymnasium von Herrn Sommer, Herrn Mayer und Herrn Weber betreut.

Link zum Bildungsstandard.

Am Dienstag, den 16. Februar 2016 erhielten im Landesmedienzentrum Karlsruhe die neuen Beratungslehrer im Regierungsbezirk Karlsruhe nach erfolgreicher Ausbildung ihre Ernennungsurkunden.

Die musikalische Umrahmung des Festakts übernahm das "CFG-Jazz Trio" mit den Musikprofil-Schülern aus der 10a:
Adrian Gallet (Saxophon), Paul Dupont (E-Piano) und Lukas Vollendorff (Schlagzeug)."

Autor: Bernhard Sommer, Fotos: M. Dupont

Bei der Gala zum zehnjährigen Bestehen des Kompetenzzentrums Ökonomische Bildung verbunden mit der Verleihung des Würth-Preises war das Jazz-Trio des Gauß-Gymnasiums verantwortlich für das musikalischen Programm.

Nach der Veranstaltung wurde die Gunst der Stunde zu Fotos mit den prominenten Besuchern genutzt.

Das Jazz-Trio mit Herrn Kultusminister Andreas Stoch

v.l. Kultusminister Andreas Stoch, Lukas Vollendorff (Schlagzeug), Paul Dupont (Klavier), Adrian Gallet (Saxophon), Bernhard Sommer (Musik. Leiter)

Das Jazz-Trio mit Prof. Dr. Reinhold Würth

v.l. Joachim Kriebel, Prof. Dr. Reinhold Würth, Lukas Vollendorff, Paul Dupont, Adrian Gallet, Bernhard Sommer

Autor: Herr Kriebel

Am Samstag, den 25. Juli 2015 bestätigte das Carl-Friedrich-Gauß-Gymnasium, dass es im vorherigen Schuljahr zurecht zum Gymnasium mit Musikprofil ernannt wurde. 7 AGs bzw. Projekte, mit insgesamt 160 mitwirkenden Schülerinnen und Schülern, zeugten von einer Vielfalt und hoher Musikalität, was unter anderem über 500 Gäste in die Mannherzhalle Reilingen führte und ihnen einen abwechslungsreichen Abend bescherte.

Den Auftakt machte ein Tanzprojekt mit Schülerinnen der Klassen 9 und 10 unter Leitung von Christina Leichmann unter musikalischer Begleitung der Musikprofilklasse 9 a (Ltg. Bernhard Sommer) die von den Schülerinnen Paula Krieger und Elin Rösler dirigiert wurden. Bei den Tänzen „Bourrée“ und „Menuett“ von Georg Friedrich Händel zeigten die Tänzerinnen, wie elegant und vornehm früher solche Tänze aufgeführt wurden. Mit grazilen und ästhetischen Bewegungen wurden die Zuschauer durch die Tänzerinnen und Musiker im Handumdrehen in die Barockzeit zurückversetzt. Wenige Wochen zuvor waren die Beteiligten mit dieser Darbietung Teil der Schultanztage in Offenburg gewesen. Die Tanzdarbietung bot einen überraschenden Einstieg in das Konzert, denn Tanzdarbietungen waren bislang bei Sommerkonzerten höchst selten. Dies und die tadellosen Leistungen belohnte das Publikum mit großem Applaus.

Danach füllte sich die Bühne mit dem großen Orchester, das sich aus den Orchestern des CFG Hockenheim (Ltg.: Matthias Mayer) und dem Orchester des Gymnasiums Walldorf (Ltg.: Lena Müller und Thomas Weigel) zusammensetzte. Mit bekannten Melodien berühmter Filmmusik-Werke ließen die jungen Orchestermusiker unter anderem Jack Sparrow („Fluch der Karibik“), Darth Vadder („Star Wars“), Harry Potter oder die Hobbits aus „Herr der Ringe“ vor den inneren Augen der Zuhörer auftreten. Die Orchester beider Schulen harmonierten wunderbar zusammen und spielten unter der Leitung ihrer Dirigenten äußerst facettenreich und eindrucksvoll. Mit zarten Streicherklängen und vollklingenden Bläsereinwürfen gelang es den jungen Musikern, die Zuhörer zu begeistern, und sie bewiesen somit, dass musikalische Kooperationen dieser Art sehr fruchtbar sind.

Weiter ging es mit dem sehr großen Unterstufenchor unter Leitung von Bernhard Sommer, der als erstes Lied das berühmte „The Lion Sleeps Tonight“ von Salomon Linda präsentierte. Mit der ansteckenden Begeisterung der in vielen Gesichtern zu sehenden Sangesfreude war der Evergreen ein gelungener Einstieg in diesen Konzertabschnitt. Etwas melancholischer wurde es mit dem norwegischen Lied „Vem kean segla förutan vind“ , bei dem Sofie Balazy aus der 6 a den Chor mit ihrem Violoncello einfühlsam begleitete. Nach dem einfühlsamen „I have a dream“ folgte der Höhepunkt mit dem Song „Cups“, bei dem die jungen Nachwuchsmusiker nicht nur ihre Gesangskünste zeigten, sondern auch mit Becher-Rhythmen aufwarten konnten. Mit diesem Hit gelang ein hinreißender Abschluss, der alle Zuschauer von den Stühlen riss.

Carolin Huy und Sascha Birkenstock erarbeiteten mit der dreizehnköpfigen Schulband vier Hits, bei denen viele Zuschauer mitsingen konnten und die einen kleinen Querschnitt der letzten 20 Jahre Popgeschichte zeigte. Angefangen bei „Two Princes“ von den Spin Doctors, das 1993 veröffentlicht wurde, ging es weiter mit „Narcotic“, einem Song der Sinsheimer Band „Liquido“ aus dem Jahr 1998. Das in Fußballstadien sehr beliebte „Seven Nation Army“ der „White Strips“ wurde vom Publikum ebenso begeistert aufgenommen wie die kreative Version des James-Blunt-Hits „Postcards“ aus dem Jahr 2014, bei dem die Band zeigte, dass sie ihr Zusammenspiel bei den Probentagen in Kürnbach Anfang Juli verfeinert und optimiert und aus der Gitarrenballade einen schwungvollen Reggaehit gemacht hatte.

Als vollklingender Klangkörper präsentierte sich die Concert Band unter der Leitung von Matthias Mayer und Gerd Weber. Sehr musikalisch und einfühlsam erklangen sowohl sinfonische Blasmusik („Monmouth Ouverture“), Filmmusik („Die glorreichen Sieben“) als auch Rock-/Pop-Musik („Dynamite“). Die Concert Band bewies, dass ein sinfonisches Blasmusik ebenso facettenreich zu musizieren vermag wie ein großes Sinfonieorchester. Aufgrund der nuancierten Dirigate gelang es den beiden Ensembleleitern, die jungen Musikerinnen und Musiker zu einem spannenden und abwechslungsreichen Musizieren anzuleiten. Die Zuhörer dürfen gespannt sein, wie sich die erfolgreiche Bläserarbeit am Gauß-Gymnasium in den nächsten Jahren weiterentwickeln wird.

Ein weiterer Höhepunkt des Sommerkonzerts war der Auftritt der CFG-Big-Band, die in diesem Jahr zum ersten Mal in „Original-Besetzung“ bei einem Gauß-Sommerkonzert teilnahm. Die Big Band-Leiter Matthias Mayer und Gerd Weber formierten mit der CFG-Big Band ein Jazz-Ensemble, das es verstand, durch Präzision, Klang und Groove das Publikum zu Beifallsstürmen hinzureißen. Nach „Feeling Good“, „Chameleon“ und Ray Charles‘ berühmten „Hallelujah I Love Her So“ brachte schließlich Tito Puentes “Oye Como Va” die Mannherzhalle zum Toben. Besonders beeindruckten bei den verschiedenen Stücken waren vor allem die Solo-Improvisationen von Adrian Gallet (9a) am Alt-Saxophon, Moritz Barta (10b) am Bariton-Saxophon und Martin Jakob (11) an der Trompete, wobei die drei Schüler eine enorme Improvisations-Sicherheit unter Beweis stellten.

Der große Chor unter Leitung von Bernhard Sommer betrat als letzte musikalische Gruppierung des Gauß-Gymnasiums die Bühne der Mannherzhalle und begeisterte das Publikum mit pfiffigen und eingängigen Popsongs. Nach den klangschönen Darbietungen von „Only you“ (Flying Pickets) und „Dream a little Dream“ zeigten die jungen Sängerinnen und Sänger mit „Viva La Vida“ („Coldplay“), welche Energie und Lebensfreude sie in sich tragen. Ein ganz besonderer Einstieg gelang dem Chor in den Hit „Africa“ (Toto): die Sänger schafften es, mit Körpereinsatz (Klopfen, Reiben etc.) und ein bisschen Hilfe der Technik (betreut von Sascha Birkenstock und der Technik-AG) einen ordentlichen afrikanischen Regen inklusive Gewitter in die Mannherzhalle nach Reilingen zu zaubern. Passend zum Namen des Dirigenten und zur Jahreszeit war das letzte Lied „Jetzt ist Sommer“ von den Wise Guys, bei dem die Sänger zeigten, dass sie nicht nur singen, sondern sich auch passend bewegen und sprechen können. Bei beiden Hits gelang es übrigens Nick Kannewurf (9a), mit seinem Beatboxeinsatz den Hit zu einer ziemlich groovigen Angelegenheit zu machen. Ebenso präsentierten sich Jan Rieger (Klavier), Paul Dupont (E-Bass) und Lukas Vollendorff (Schlagzeug) als zuverlässige Begleitband.

Bevor die Zuschauer nach über 3 Stunden begeistert nach Hause gehen durften, kam es dann noch zur Vereinigung der beiden Chöre: mit dem fetzigen „Java Jive“ und dem quirligen „Happy“ boten die Chöre einen glanzvollen Abschluss des gelungenen Sommerkonzerts, zu dem viele Helfer beigetragen hatten. Mit vielen strahlenden Gesichtern und einem zu Standing Ovation motivierten Publikum endete das Sommerkonzert des Gauß-Gymnasiums und hinterher gab es außerordentlich viel Lob und Anerkennung für die gezeigten Leistungen.

Autoren: Herr Mayer, Herr Sommer

Am Montag, den 22. Juni 2015 besuchten die Klassen 6b und 6d die Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz in Ludwigshafen, wo wir bei einer Probe des Sinfonieorchesters dabei sein durften. Begleitet wurden wir dabei von unserem Musiklehrer Herrn Sommer und der Religionslehrerin Frau Unold.

Nachdem wir mit dem Bus am Hauptsitz der Staatsphilharmonie in Ludwigshafen angekommen sind, wurden wir vom Tubisten des Orchesters, Herrn Ralf Rudolph, empfangen. Er erläuterte uns zunächst wie so ein Orchester aufgebaut ist, welche verschiedenen Aufgaben gibt, und wie die Ausbildung und der Arbeitsalltag eines Berufsmusikers aussieht. Nach dieser Einführung erhielt jeder von uns eine Art „Head-Set“, also Kopfhörer, über die Herr Rudolph während der Orchesterprobe über Funk zu uns sprechen konnte.

Dann gingen wir in den großen Probenraum und setzten uns auf die Zuhörerplätze. Geprobt wurde Beethovens berühmte 5. Sinfonie (Ta-ta-ta-taaaaaa…). Während der Dirigent mit dem Orchester probte, erklärte uns Herr Rudolph, was in so einer Probe passiert, was der Dirigent zu den Musikern sagt und wie sich die Musik dadurch verändert. Herr Rudolph selbst musste bei dieser Probe nicht mitspielen, da bei Beethovens 5. Sinfonie keine Tuba mitspielt: Diese gab es nämlich zu Beethovens Zeiten noch nicht.

Das Spiel des Orchesters war für uns alle sehr eindrucksvoll und es war spannend, eine richtige Probe mit Profi-Musikern zu erleben. Vor allem die lauten Abschnitte, bei denen auch die Blechbläser und die Pauken zum Einsatz kamen, beeindruckten uns sehr.

Nach der Probe bekamen wir noch Brezeln und Getränke, und fuhren anschließend „musikerfüllt“ mit dem Bus wieder zurück nach Hockenheim ans Carl-Friedrich-Gauß-Gymnasium.

Autor: Joel Hoffmann (6b)

Nach vielen intensiven Proben ging es am 02. Juli 2015 um 9.00 Uhr nach Offenburg, um an der diesjährigen Schultanzbegegnung Baden-Württemberg teilzunehmen. Die Schülerinnen und Schüler der Musikprofilklasse 9a sowie mehrere Tänzerinnen unserer Schule aus den neunten und zehnten Klassen kamen nach etwa 2 Stunden bei der Messe in Offenburg an. Begleitet wurden wir von Frau Leichmann, der Musikreferendarin Frau Huy und der ehemaligen Sportlehrerin Frau Avenius.

Eine achtköpfige CFG-Tanzgruppe bereitete hierfür unter der Leitung von Frau Leichmann barocke Tänze zu Händels „Feuerwerksmusik“ vor, welche „live“ von den Musikprofil-Schülern der 9a begleitet wurde. Die Noten hierzu arrangierten sich die Musiker selbst im Musikunterricht bei Herrn Sommer und übten die Stücke ein. Die Leitung des „Klassenorchesters“ übernahmen an diesem Tag die Dirigentinnen Elin Rösler und Paula Krieger.

In Offenburg angekommen, wurden die letzten Proben auf der Bühne durchgeführt und danach folgte eine vierstündige Mittagspause, in der sich die Schüler in Kleingruppen frei bewegen durften.
Ab 16.30 Uhr wurden die letzten Vorbereitungen für den Auftritt getroffen. Die Musiker stimmten ihre Instrumente, während sich die Tänzerinnen umzogen und warm machten.

Die Vorstellung begann um 18.00 Uhr. Insgesamt waren 16 Schulen aus Baden-Württemberg mit über 500 Schülern vertreten. Jede präsentierte einen anderen Musik- und Tanzstil, wie Hip Hop, Paartanz oder Modern Dance, wobei alle Darbietungen durch Live-Ensembles (vom Trommel-Ensemble, über Pianisten, Streichorchester bis hin zur Big Band) begleitet wurden. Den wohl ungewöhnlichsten Auftritt machten die chinesischen Ehrengäste. Sie zeigten einen traditionellen Fächertanz.

Als einzige Schule zeigte das Carl-Friedrich-Gauß Gymnasium eine klassische Ballettchoreographie mit der Bourée und dem Menuett aus der „Feuerwerksmusik“. Während die sich die Tänzerinnen anmutig über die Bühne bewegten, sorgten die Dirigentinnen der 9a dafür, dass die Musik des 9a-Klassenorchesters präzise zur Choreografie passte.

Die zweite Hälfte des Abends konnten sich die Schülerinnen und Schüler zurücklehnen und die restlichen Aufführungen im Zuschauerraum genießen.

Um kurz nach 21.00 Uhr war die Schultanzbegegnung beendet und die Instrumente wurden wieder sicher im Bus verstaut. Bei den gefühlten 50°C, die schon den ganzen Tag über herrschten, machte die Gruppe noch ein letztes gemeinsames Foto als Erinnerung an diesen ereignisreichen Tag.

Die Eltern erwarteten ihre erschöpften Kinder um etwa 23.00 Uhr am Eingang der Mensa. Wir bedanken uns sehr herzlich bei den „Gauß-Bio-Frühstücksmüttern“, die dafür gesorgt haben, dass wir während des Tages gut versorgt waren.

Autorinnen: Johanna Baumgardt (9a) und Melina Benetti (9c)

Am 17.6. war es endlich soweit: die Concert Band des Carl-Friedrich-Gauß-Gymnasiums Hockenheim sollte den Europapark in Rust besuchen, um dort bei „Euro Musique“ neben weiteren ca. 3000 Schülerinnen und Schülern zum feierlichen Anlass des 40-jährigen Bestehens des Freizeitparks eine Kostprobe ihres Repertoires vorzustellen.

Jeder einzelne von uns hatte diesem Tag wochenlang entgegengefiebert und war aufgeregt. Einige von uns waren zuvor noch nie im Europa Park gewesen. Treffpunkt und Abfahrt mit dem Bus war 6.45 Uhr in der Früh am Ausgang der Schülermensa. Nach zweistündiger Fahrt, u.a. mit den begleitenden Lehrern Juliane Felsmann und Tobias Korn, kam unser Bus um ca. 8.30 Uhr am Parkplatz in Rust an. Gleich als erstes mussten wir wie die anderen Schulorchester, -chöre, -bands und –ensembles die Instrumente und unser Gepäck in die Instrumentenlagerhalle am Eingang des Parks bringen. Danach durften wir uns frei im ganzen Park bewegen. Wir waren hellauf begeistert, arbeiteten uns systematisch von Achterbahn zu Achterbahn und ließen trotz teilweise langem Anstehen nichts aus.

Um 14.30 Uhr trafen wir uns dann am Historama, um uns auszuruhen, durchzuatmen und uns in Ruhe einzuspielen. Die Bühne war direkt vor dem Gebäude aufgebaut. Nachdem wir der Jugendabteilung des Musikvereins Bruchhausen und dem JOW Jugendorchester Wutöschingen zugehört hatten, waren wir um ca. 16.00 Uhr an der Reihe und spielten unter Leitung unserer Lehrer Matthias Mayer und Gerd Weber die Stücke „Happy“, „Valerie“, „The Lion King – Broadway Selections“ und „Music“ von John Miles. Alles lief nach Plan. Nach unserem Vortrag spielten wir gemeinsam mit den beiden anderen Orchester noch „Smoke on the water“. Nach dem Vorspiel stand uns eine weitere Stunde Freizeit zur Verfügung.

Müde, aber gut gelaunt, stiegen wir um ca. 18.00 Uhr in den Bus und kamen um ca. 19.30 Uhr am CFG in Hockenheim an. Wir hatten uns von diesem Tag nicht zuviel versprochen!

Autor: Jakob Gorenflo, 8 a

Ein voller Erfolg war der diesjährige Bandabend am Carl-Friedrich-Gauß-Gymnasium. Der rote Faden des Abends war dabei die bereits im Alter von 27 Jahren verstorbene britische Sängerin Amy Winehouse. Von ihr spielten alle drei beteiligten Bands jeweils einen Song.

Die Schulband unter Leitung von Carolin Huy und Sascha Birkenstock spielte “Back to Black”, die Concert Band und die Big Band unter Leitung von Matthias Mayer und Gerd Weber spielten “Valerie” und “Rehab”.

Besonderer Höhepunkt war die Versteigerung des Jahresmotivs, das Lehrerin Bianca Marschall gemalt hatte und das zugunsten der Musikarbeit am Gauß-Gymnasium im amerikanischen Modus versteigert wurde. Gewonnen hat es in diesem Jahr die zehnjährige Estelle Dupont aus Hockenheim, die im nächsten Jahr in die fünfte Klasse des Gauß-Gymnasiums kommen wird und die von ihrem Erfolg sehr überrascht war und sich sehr freute. Auf die Frage, wo das Bild denn demnächst hinge, antwortete sie: “Wir hängen es im Wohnzimmer auf, bei den anderen Bildern der Familie.”

Die zahlreich erschienenen Zuschauer hörten aber nicht nur Winehouse-Songs, sondern auch andere Beiträge wie zum Beispiel “Rolling in the deep”, “Feeling Good” und ein Medley aus “König der Löwen”, außerdem weitere Titel aus den Bereichen Pop, Rock und Jazz.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ein besonderes Highlight und eine Überraschung war der Auftritt einer Schülergruppe um Bandleader Lukas Vollendorf (alle 9a), die mit Unterstützung der Musiklehrer Matthias Mayer (Posaune) und Bernhard Sommer (Trompete) Rock’n’Roll vom Besten bot.

Die Band rockte die Aula der Schule und die Zuschauer begannen wild zu tanzen.

Begrüßen konnten die Verantwortlichen schließlich noch den Landtagsabgeordneten Manfred Kern von den Grünen, der der Big Band drei BigBand-Arrangements als Spende überreichte.

Die technische Betreuung lag in den bewährten Händen der Technik-AG.

Autor: Matthias Mayer; Bilder: Enid von Skerst

Am Mittwoch, den 11. Februar 2015, brachen wir, die Musikprofilklassen 8a und 9a zusammen mit unseren Lehrern Fr. Felsmann, Fr. Klement, Hr. Sommer und Hr. Weber, am Nachmittag auf, um das Musical „Chicago“ anzusehen. Nach einer ca. 2-stündigen Busfahrt erreichten wir unser Ziel, das SI-Centrum in Stuttgart. Als wir das SI-Centrum betraten, waren viele überrascht, wie groß und vielfältig das Gebäude ist. Bis zum Beginn des Musicals um 18.30 Uhr bekamen wir noch etwas Freizeit, um uns in Kleingruppen im SI-Centrum umzusehen. Als wir schließlich zu Vorstellungsbeginn auf unseren Plätzen saßen, waren wir sehr gespannt auf die Musicalaufführung.

Das Musical spielt im Chicago der 1920er Jahre und beginnt mit dem Mord der Tänzerin Roxie Hart an ihrem Liebhaber. Roxie kommt in ein Frauengefängnis, wo sie Matron Morton („Mama“) kennenlernt, die das Leben im Gefängnis kontrolliert. „Mama“ organisiert für Roxie, dass ihr Fall in der Presse veröffentlicht und Roxy immer populärer wird. Mit allen Tricks kommt Roxie schließlich frei und plant nun eine große Karriere. Allerdings nehmen ihre Popularität und Berühmtheit ein schnelles Ende, da ein neuer, noch spektakulärerer Fall das Interesse der Medien auf sich zieht. Roxie findet sich damit ab und startet gemeinsam mit ihrer ehemaligen Zellengenossin Velma Kelly eine gemeinsame Karriere als Jazz-Sängerinnen. Für uns Musiker war es sehr faszinierend, da das Orchester statt im Orchestergraben auf der Bühne spielte. So konnten wir gut beobachten, dass manche Musiker abwechselnd bis zu drei verschiedene Instrumente bei den unterschiedlichen Stücken spielten. Ebenso gefiel uns die schwungvolle Swing-Musik, welche vom Orchester sehr mitreißend interpretiert wurde und auch die ausgefeilten Choreographien machten die Darstellung sehr abwechslungsreich, so dass wir die Aufführung bis zum Schluss mit Spannung verfolgten.

Nach der Vorstellung diskutierten wir noch sehr lange über die beeindruckende Aufführung bis wir schließlich wieder gegen 22.30 Uhr Hockenheim erreichten. Danach gingen wir alle zufrieden und mit vielen Eindrücken an einen schönen Abend nach Hause.

Autoren: Franka Saßmannshausen und Jannica Schütz (Musikprofilklasse 8a)

CFG-Big Band nimmt bei landesweitem Festival in Stuttgart teil

Anfang März reiste die CFG-Big Band mit ihren Leitern Matthias Mayer und Gerd Weber sowie den Musikreferendarinnen Carolin Huy und Lilia Schopf zum 17. Schülerjazzfestival des Landes Baden-Württemberg zur Musikhochschule nach Stuttgart. Bereits morgens wurden die Gaußianer von der Big Band des Raphael-Gymnasiums Heidelberg mit dem Bus abgeholt. Gemeinsam fuhr man nach Stuttgart, wo neben den beiden Bands aus dem Rhein-Neckar-Raum noch die Big Bands der Gymnasien aus Kirchheim/Teck, Schorndorf und Fellbach teilnahmen. Nach der Begrüßung wurden die Rhythmusgruppen der Bands in diverse Räume verteilt. Die Bläser aller Schul-Big Bands wurden aufgeteilt und neu gemischt. Fünf bekannte Jazz-Dozenten kümmerten sich um die neu gebildeten Workshopbands und übten mit diesen jeweils einen Titel zum Festivalthema „Filmmusik und Musicals“ ein. Neben den fünf Workshopbands gab es noch ein Kursangebot für Sängerinnen und Sänger sowie einen Kurs über afrikanische Percussion.

Eingeübt wurden an diesem Tag u.a. „Song form my father“, „Sweet Home Chicago“ und „A Hard Day’s Night”. Die Rhythmusgruppe des Gauß-Gymnasiums hatte die große Ehre, ihren Workshop im großen Konzertsaal der Musikhochschule zu absolvieren, in dem auch das abendliche Abschlusskonzert stattfand.

Am Nachmittag gab es dann eine gemeinsame Durchlaufprobe im großen Konzertsaal und bei dieser Gelegenheit wurde auch das „Musical Medley“ des jungen Nachwuchsjazzmusikers Tobias Becker geübt, das am Abend den gemeinsamen Abschluss aller am Konzert Beteiligten bildete. Das eigentliche Abschlusskonzert, zu dem auch einige Eltern und die stellvertretende Schulleiterin Frau Gebhardt angereist waren, war dann der krönende Abschluss eines ereignisreichen Tages und hinterließ bei den Schülern einen tiefen Eindruck. Es war fantastisch, zu sehen, dass alle Workshop- und alle Schul-Big Bands attraktive Stücke vorbereitet und eingeübt hatten und dass das gemeinsame Musizieren im Vordergrund stand und nicht der Ehrgeiz, andere Bands zu übertrumpfen.

Im zweiten Teil des Konzerts zeigte dann die Tobias Becker Big Band (TBB), wie professionelle Big Bands klingen können. Mit mehreren Eigenkompositionen zeigte der junge Bandleader, dass er nicht umsonst zu den aufstrebenden Nachwuchsmusikern im Bereich Jazz gehört. Das schon erwähnte „Musical Medley“ wurde dann von knapp 100 Schülern und Profimusikern aufgeführt und war der adäquate Abschluss dieser beeindruckenden Veranstaltung. Die Heimreise war lang und so kam es, dass die Band die Instrumente erst nach Mitternacht wieder in die Schule brachte. Nach dem gemeinsamen Tag mit der „Jazz and More Company“ war das in der kurzen Big Band-Geschichte bereits das zweite große Highlight, das den Schülern bestimmt noch lange in Erinnerung bleiben wird.

Autor: Matthias Mayer; Bilder: Ulrich Rieger

Eintauchen in die Welt des Films

Wir, die Klasse 9a, fuhren am Mittwoch, den 19. November 2014 mit unserem Musiklehrer Herrn Sommer und Frau Dupont (Mutter unseres Klassenkameraden Paul) ins Filmmuseum nach Frankfurt am Main. Nachdem wir uns schon im Musikunterricht intensiv mit dem Thema „Filmmusik“ beschäftigt hatten, erhielten wir dort Einblicke in die große Welt des Films. Wir schauten uns zunächst auf eigene Faust die Ausstellungen an, welche die Entstehungsgeschichte des Films sowie die vielen Aspekte des modernen Films auf sehr anschauliche Weise präsentierten. Dabei konnten wir vieles selbst ausprobieren und uns von den vielen Arten der Filmdarstellung faszinieren lassen.

Anschließend bekamen wir eine Führung durch das Museum, bei der uns ganz genau erklärt wurde, wie „Kino“ früher war. Wir schauten uns Guckkästen aus dem 17. Jahrhundert an und sahen die ersten Bilder, welche durch Daumenkinos oder andere optische Effekte in Bewegung gebracht wurden.

Doch das Beste waren die Workshops: Eine Hälfte der Klasse beschäftigte sich mit „Pixilation“ und machte Videos auf iPads in denen es am Ende aussah als würde man fliegen, über den Boden gleiten, plötzlich verschwinden oder aus dem Nichts auftauchen. Dies gelang, indem viele Einzelfotos gemacht wurden, die schließlich in schneller Folge aneinandergereiht wurden.

Die andere Gruppe bekam gezeigt, wie man auch mit einer Handykamera einen Film drehen kann, der professionell wirkt. Dazu mussten die Gruppenmitglieder eine Szene aus dem Film „Rounders“ (mit Matt Damon) nachstellen. Nach zwei Stunden Arbeit war schließlich ein Film von einer Minute Länge geschafft, was viel ist, wenn man bedenkt, dass Profis an einem Drehtag etwas 20 – 60 Sekunden Filmlänge schaffen!

Am Ende der Exkursion wurden die Filmergebnisse aller Gruppen präsentiert. Wir hatten an diesem Tag eine Menge Spaß und haben sehr viel über Filme erfahren. Die Ergebnisse dieses Tages werden unter anderem bei unserem Musikprofil-Vorspielabend am Donnerstag, den 5. Februar 2015 der Öffentlichkeit vorgestellt. Weiterhin wird dabei allerdings die Filmmusik im Mittelpunkt stehen.

Autorinnen: Paula Krieger und Elin Rössler (Klasse 9a)

Am Mittwoch, den 5. November 2014, kam das „Jazz and More Collective“ zur neuerdings in Standardformation spielenden CFG Big Band, die in diesem Schuljahr unter Leitung von Matthias Mayer und Gerd Weber spielt. Das „Collective“ ist ein Zusammenschluss von acht Jazzprofis (darunter auch 4 Professoren), die im Herbst eine Art Schultournee durch Baden-Württemberg gemacht haben und unter anderem Station am Gauß-Gymnasium machten. Fola Dada (Gesang), Klaus Graf, Mitglied der SWR Big Band (Saxophon), Joo Kraus, Echo-Jazz-Preisträger (Trompete), Johannes Herrlich (Posaune), Göran Klinghagen (Gitarre), Martin Schrack (Klavier), Veit Hübner (Bass) und Torsten Krill (Schlagzeug) führten am Nachmittag einen Workshop mit den Schülern durch, bei dem sie zuerst in Gruppen arbeiteten, die am Ende im großen Musiksaal zusammengefügt wurden.

Die Profis zeigten sich dabei von ihrer besten Seite (ohne Allüren) und begeisterten alle mit ihrer guten Laune, ihrem Können, ihrer Motivationsgabe und ihrer unglaublich lockeren Art. Es kam Leben in die Bude und die Musiker lobten die Schüler für ihre Leistungen, obwohl diese erst sechs Wochen in dieser Besetzung zusammen gearbeitet hatten. Am Ende des Workshops hatte das „Collective“ drei neue Stücke mit der Big Band erarbeitet: das bekannte „Happy“, einen stark groovenden „Mo‘ better Blues“ und den Latin-Klassiker „Oye como va“. Und das Beste war, dass viele Schüler spontan eindrucksvolle Improvisationen hinlegten, obwohl sie das teilweise zum ersten Mal in ihrem Leben gemacht hatten.

Teil 2 dieses grandiosen Tages war das gemeinsame Konzert im Pumpwerk Hockenheim, das der Schule zu diesem Anlass von der Stadt Hockenheim freundlicherweise kostenlos zur Verfügung gestellt worden war. Gast war unter anderem der Landtagsabgeordnete Manfred Kern aus Schwetzingen, der als kulturpolitischer Sprecher der grünen Regierungsfraktion ursprünglich die Idee zu diesem Projekt gehabt hatte, das das „Collective“ an einige Schulen in Baden-Württemberg brachte und das von der Landesstiftung Baden-Württemberg und der Bauder-Stiftung finanziell unterstützt wurde. Im Pumpwerk musizierten die 16 Musiker zuerst ihre drei selbst eingeübten Stücke („Fat Cat“, „Mercy Mercy Mercy“ und „Gonna fly now“) und dann gemeinsam mit einigen Profimusikern die am Nachmittag erarbeiteten Werke. Das Publikum war begeistert, weil der Funken an Spaß und Spielfreude schnell auf die zahlreich erschienenen Zuschauer übersprang. Und auch die Gesangsgruppe, die vorher von Referendarin Carolin Huy zusammengestellt worden war, bewährte sich bei seinem ersten Auftritt unter anderem mit einem selbst geschriebenen Text zu „Mo‘ better Blues“. Ohne Zugabe wurde die CFG Big Band und die Sängerinnen am Ende nicht von der Bühne gelassen.

Im zweiten Teil des Konzerts zeigte das „Jazz and More Collective“, dass da eine Gruppe von absoluten Könnern am Werk war. Neben Jazzklassikern wurden auch mehrere Eigenkompositionen der Musiker aufgeführt. Der „Modern Jazz“ des Ensembles brodelte in vielen Stücken voller Energie und Elan. Die Improvisationen waren atemberaubend und die Musiker zogen mit ihrer Virtuosität und ihrem Können das Publikum in ihren Bann. Manche Kompositionen waren vom Klang her ungewohnt, aber oft sehr pfiffig und manchmal auch etwas „gegen den Strom“ bzw. gegen die Hörgewohnheiten. Und die Stimme von Fola Dada begeisterte vollends. Egal, ob sie ruhig sang oder energiegeladenere Stücke vortrug, ihr Gesang war unheimlich beeindruckend, weil er so natürlich und unbemüht präsentiert wurde – ein großer Genuss für die Ohren. Am Ende dankten die Lehrer dem „Collective“, das diesen Tag zu einem unvergesslichen Tag für alle Beteiligten gemacht hatte. Der erste Auftritt als Big Band in Standardbesetzung und gleich solch ein Erlebnis – einen besseren Start konnte die Band nicht haben.

Autor: Matthias Mayer
Bilder: Max Rumpf 8d, Jan-Philipp Gunter 9d

Am Dienstag, den 22.07.2014 fuhren die Musikklasse 6a und die Bläserklasse 6b des Carl-Friedrich-Gauß-Gymnasiums zusammen mit ihren Musiklehrern Herrn Mayer und Herrn Sommer nach Calw, wo die 17. Schulorchestertage Baden-Württemberg stattfanden. Es war für alle beteiligten ein anstrengender Tag mit vielen Proben und Auftritten, was allen aber sehr viel Spaß machte.

Nach einer zweistündigen Busfahrt erreichten wir unser Ziel, den Busbahnhof in Calw. Von dort aus ging es erstmal zu Fuß zum Herrmann-Hesse-Gymnasium (HHG), was vor allem für die Schüler mit großen Instrumenten sehr beschwerlich war.

Bevor wir für unsere Instrumente ein Klassenzimmer zugeteilt bekamen, hatten wir eine Stellprobe in der Aula, die unserer Stadthalle ähnelte. Trotz bewölktem Himmel liefen wir zunächst zu kleineren Bühnen in der Innenstadt, wo wir zwei Platzkonzerte im Freien gaben. Die 6b spielte die „Canterbury Ouverture“ und die 6a eine Bearbeitung von Antonin Dvoraks Sinfonie Nr. 9 „Aus der neuen Welt“. Anschließend trugen beide Klassen gemeinsam „Smoke on the Water“ vor.

Anfangs fanden unsere Stücke nicht viel Gehör, aber nach und nach kamen dann doch immer mehr Zuhörer. Nach den beiden Platzkonzerten konnten wir bei einem leckeren Eis erstmal entspannen.

Dann ging es wieder zurück zur Aula des HHG, wo unter der Leitung von Herrn Bickel, dem Beauftragten des Kultusministeriums für Schulorchester, mit fünf weiteren Klassen das Stück „Summer Blues“ geprobt wurde. Nach dem Abendessen in der HHG-Mensa, wurde es ernst: Nachdem wir nochmal in unsere Klassenzimmer durften, begann das große Konzert. Den Auftakt machte die Streicherklasse des HHG Calw mit vier Stücken. Danach folgte ein buntes Programm mit verschiedenen Bläserklassen, Streicherklasse und einer Klassenband. Die kleinsten Musiker kamen von der Wimberggrundschule in Calw. Die Drittklässer spielten für ihr Alter überraschend gut. Die beiden CFG-Klassen beendeten den ersten Programmteil vor der Pause.

Nach dem Auftritt dreier weiterer Klassen folgte das große Finale, bei dem alle am Konzert beteiligten Klassen gemeinsam den „Summer Blues“ spielten. Nach einem lang anhaltenden Applaus packten wir unsere Taschen und fuhren um 22 Uhr in Calw ab. Um 23.30 Uhr erreichten wir dann endlich Hockenheim und wurden dort von unseren Eltern schon sehnsüchtig erwartet. Es war ein gelungener Tag mit viel Musik, der zwar sehr anstrengend war, aber auch viel Spaß machte!

Autoren: Saskia Krämer, Beate Schrepp und Carolin Zickermann (Klasse 6a)

An dieser Stelle dürfen wir Ihnen ein paar Bilder vom "Band Abend" am 2. Mai 2014 in der Aula
mit der Lehrerband Wait!,

der Schüler Band Detention

und der präsentieren.

Das Jahresmotiv 2014 wurde im Publikum ebenfalls erfolgreich versteigert.

 

Bilderquelle: Ulrich Büschler

Am 07.05. 2014 fuhren wir, die Klassen 9b und 9d, zusammen mit unserem Musiklehrer Herr Sommer nach dem Unterricht mit dem Bus nach Stuttgart, um im Stage Palladium Theater das Musical „Mamma Mia“ anzuschauen.Als wir nach 1 ½ Stunden Fahrtzeit dort ankamen, hatten wir vor der Vorstellung noch reichlich Zeit, uns im SI-Zentrum mit Essen und Trinken zu versorgen oder uns einfach nur auszuruhen. Nach der Kontrolle der Karten begaben wir uns in das stilvoll eingerichtete Foyer und warteten auf den Einlass in den Saal.

Mamma Mia - Klasse 9bMamma Mia - Klasse 9d

Bei „Mamma Mia“ handelt es sich um ein so genanntes „Jukebox-Musical“. Das bedeutet, dass hier um bereits vorhandene Songs eine Handlung „gebaut“ wurde: Ein Mädchen erfährt, dass es drei mögliche Väter hat, die sie alle zu ihrer Hochzeitsfeier einlädt, um herauszufinden, wer ihr richtiger Vater sei. Bei den Songs dieses Musicals handelt es sich ausschließlich um bekannte Lieder der schwedischen Gruppe „ABBA“, wie z.B. „Money, Money, Money“, „Super Trouper“, „S.O.S“ oder „Dancing Queen“.

Die Vorstellung selbst überzeugte uns durch guten Gesang, spektakuläre Tänze und Showeinlagen, lustige Dialoge und eine bewegende und teilweise auch humorvolle Story. Durch das Bühnenbild sowie Licht und Ton kam schon nach wenigen Minuten ein Urlaubsfeeling in den Saal. Nach ca. 1 ½ Stunden schwungvoller Melodien und schauspielerischem Können gab es eine 20 minütige Pause.

Der zweite Teil des Musicals begann mit spektakulären Licht- und Soundeffekten, die einen Traum der Protagonistin nachempfinden sollten. Die Geschichte ging auch ebenso turbulent weiter, wie sie im Laufe der „1. Halbzeit“ an Fahrt aufgenommen hatte.

Zum Schluss gab es nach dem „Happy End“ und Standing Ovations von den frenetisch applaudierenden und Zugaben fordernden Zuschauern.

Als wir uns anschließend auf die Heimfahrt begaben, waren alle gut gelaunt und auch die Nicht-Musical-Fans empfanden den Ausflug als durchaus gelungen. Dennoch gab es auch kritische Stimmen. „Es war sehr laut und es ist schade, dass die Lieder auf Deutsch gesungen wurden,“ meinte Joachim, ein französischer Austauschschüler, „aber ansonsten war es sehr gut.“

Dankeschön an Herrn Sommer, der uns dieses tolle Event organisiert und ermöglicht hat.

Autoren: Franziska Scholz (9b) und Jakob Feierling (9d)

Kulissenführung und Besuch der Oper „Der Freischütz“ der Klasse 8c

 Am 28.04.14 haben wir, die Musikprofilklasse 8c, mit unserem Klassenlehrer Herrn Sommer und der Referendarin Frau Huy, die Oper „Der Freischütz“ im Mannheimer Nationaltheater besucht. Bevor wir uns das Stück ansahen, nahmen wir an einer Führung teil, die uns hinter die Kulissen führte. Zuerst sahen wir uns die unzähligen beeindruckenden Kostüme an. Auf der linken Seite des Ganges konnte man die schönen Kleider der Damen betrachten, während auf der anderen Seite alle Kostüme der Männer hingen. Außerdem waren die Kostüme nach verschiedenen Zeitepochen sortiert. Wir durften uns sogar altertümliche Hüte, die schon in echten Opernaufführungen verwendet wurden, nehmen und aufsetzen.

8c Kostümprobe

Nachdem wir uns alles genau angeschaut hatten, gingen wir in einen riesigen Keller und bestaunten die unzähligen Requisiten und Bühnenelemente. Es gab z.B. aus Kunststoff hergestellte Tiere oder künstliches Essen, wie z.B. Torten, Käse, Obst usw.


Dabei erfuhren wir, dass auch schon echte Tiere auf der Bühne standen. Es durfte sogar schon ein Tiger seine „schauspielerischen Künste“ zum Besten geben. Am Ende durften wir noch selbst unter den „strengen“ Augen des Inspizienten die große Bühne betreten, die gerade für die Aufführung des „Freischütz“ gerichtet wurde. Dieses Erlebnis, hinter die Kulissen zu blicken, wird uns noch lange in schöner Erinnerung bleiben. So eine Führung kann man nur jedem empfehlen.

Nach der Führung ging es dann ins Foyer des Theaters, wo wir uns für den Aufführungsbesuch bereit machten. Wir hatten uns schon weit vor dem Opernbesuch im Unterricht mit dem „Freischütz“ ausführlich beschäftigt. Zusammen mit Frau Huy sahen wir uns Ausschnitte zu dieser Oper an und besprachen im Voraus die Handlung, so dass wir den Inhalt gut verstehen konnten. Außerdem erarbeiteten wir uns die wichtigsten Handlungsstränge und Personen sowie deren musikalische Darstellung. Wir spielten sogar einige Szenen im Musikunterricht mit viel Spaß nach.

Nachdem Herr Sommer uns die Eintrittskarten überreichte, begaben wir uns auf die reservierten Plätze. Wir hätten nicht erwartet, dass so viele Schulklassen diese Oper besuchten, stattdessen dachten wir, nur Erwachsene anzutreffen. Was uns außerdem überraschte, war, dass die meisten Besucher normal gekleidet waren. Technisch war die Bühne sehr gut ausgestattet. Man konnte durch den drehenden Bühnenboden schnell von einem Szenenbild zum Anderen wechseln.

Nach dem das Saallicht langsam gelöscht wurde, begann das Orchester, die Ouvertüre der Oper zu spielen. Zum Inhalt: Der brave Jägergeselle Max will die Tochter des fürstlichen Erbförsters heiraten, muss aber vorher einen Probeschuss durchführen. Caspar, ein andere Jägergeselle, hat ebenfalls Interesse an der Tochter des Erbförsters. Doch er ist ein finsterer Bursche, der einen Pakt mit Samiel, dem „schwarzen Jäger“, geschlossen hat. Da Max nichts mehr mit seinem Gewehr trifft, lässt er sich von Casper helfen, Freikugeln zu gießen. Die Regel bei den Freikugeln: sechs davon treffen, aber die siebte wird von Samiel selbst gelenkt. Beim Probeschuss wird Agathe ohnmächtig. Dadurch denkt Max, er hätte Agathe getroffen, doch er trifft Casper. Am Ende wacht Agathe wieder auf und alles wendet sich zum Guten.

Wir finden, dass die Darstellung der Oper auf der Bühne gut gelungen ist und die Musik des Komponisten Carl Maria von Weber die Handlung sehr eindrucksvoll unterstützt hat. Doch hätten wir uns im Unterricht nicht darauf vorbereitet, hätten wir fast nichts verstanden. Die szenische Erarbeitung der Oper und das Musizieren einzelner Stücke im Unterricht mit Frau Huy hat uns sehr viel Spaß gemacht. So konnten wir uns sehr positiv gestimmt auf diese Oper einlassen.

Unser Fazit: Eine Oper kann auch für Jugendliche äußerst interessant und spannend sein.

Autoren: Svea Kief und Sebastain Rein (Klasse 8c)

Die junge Hockenheimer Sopranistin Lisa Heinrich konnte am Sonntag jubeln: Nach einem 1. Preis beim Regionalwettbewerb „Jugend Musiziert“ setzte sich die Sängerin nun auch beim Landeswettbewerb in Ludwigsburg durch und qualifizierte sich für das Finale.

Trotz der starken Konkurrenz aus ganz Baden-Württemberg gelang es der 19-jährigen, die Jury mit einem vielseitigen Programm aus den Bereichen Oper, Oratorium und Lied stimmlich zu überzeugen. Kompetent am Klavier begleitet wurde die Absolventin des Gauß-Gymnasiums von Hildegard Grau, einer ehemaligen Musiklehrerin der Schule.

Für Lisa ist es – nach zwei Weiterleitungen zum Landeswettbewerb in früheren Jahren – die erste Teilnahme am Bundeswettbewerb. Er findet vom 5.-12. Juni in Braunschweig und Wolfenbüttel statt. Dort treten die ersten Preisträger der Bundesländer gegeneinander an.

Unterrichtet wird Lisa Heinrich seit ihrem 11. Lebensjahr von der Oratoriensängerin und Gesangspädagogin Regina Grönegreß.

Autorin: Regina Grönegreß

In ihrem ersten Halbjahr als Musikprofil-Klasse hat sich die 8c unter Anleitung ihres Musiklehrers Herrn Sommer, sehr intensiv (praktisch und theoretisch) mit dem Thema „Rock/Pop-Musik“ auseinandergesetzt. Dabei standen zwei große Projekte auf dem Programm: Zum Einen ein Besuch in einem Ton-Studio, und zum Anderen die Durchführung des ersten Musikprofil-Vorspielabends am CFG Hockenheim.

Besuch des „Tonjagd-Studios“ Mannheim

Am Mittwoch, den 18. Dezember 2013 fuhr die 8c, zusammen mit ihrer Deutschlehrerin Frau Marschall und ihrem Musiklehrer Herr Sommer, ins „Tonjagd-Studio“ nach Mannheim-Käfertal (www.tonjagd-studio.de). Nach einer kurzen Einweisung durch die Profis ging es dann an die Einspielung des Songs „Schöne neue Welt“ (Culcha Candela). Während eine professionelle Einspielung normalerweise zwei komplette Tage beansprucht, hatte die 8c hierfür lediglich vier Stunden Zeit!

Instrumentalbegleitung 8c Tonstudio

Zunächst wurde die Instrumentalbegleitung, bestehend aus Drum Set, Klavier, Gitarre, E-Bass, Posaune, Trompeten, Klarinette, Saxophon und Flöte, eingespielt. Da man auf einer Aufnahme jeden noch so kleinen Fehler hört, dauerte es ganz schön lange, bis die Tontechniker endlich zufrieden waren. Als die Instrumentalbegleitung endlich „im Kasten“ war, ging es an die Gesangsaufnahmen. Jede Strophe, jede Bridge und jeder Refrain musste dabei einzeln eingesungen werden, wobei sich die Sänger über Kopfhörer an der Instrumentalbegleitung orientieren konnten.

Während sich schließlich alle Schülerinnen und Schüler der 8c nach den anstrengenden Einspielungen erholen konnten, ging die Arbeit für die Tontechniker weiter: Nun musste das Endergebnis zusammengefügt und richtig abgemischt werden. Als dies geschehen war, wurden alle Teilnehmer dadurch belohnt, dass sich alle gemeinsam die fertige Aufnahme mehrmals anhören konnten.

Schwer beeindruckt von der anstrengenden Arbeit in einem Tonstudio und zufrieden mit der geleisteten Arbeit ging es dann wieder per Bus zurück nach Hockenheim.  

 

Musikprofil-Vorspielabend am CFG

Nach den Weihnachtsferien fieberten die Schülerinnen und Schüler der 8c schließlich dem Musikprofil-Vorspielabend entgegen, der am Donnerstag, den 6. Februar 2014 erstmals am CFG Hockenheim durchgeführt wurde. Hier galt es, alle praktischen Ergebnisse zur Rock/Pop-Musik aus dem Musikunterricht vorzustellen. Die Durchführung des Abends lag alleine in den Händen der Schülerinnen und Schüler, die alle Bühnenumbauten und Moderationen eigenständig übernahmen, die Ton- und Lichttechnik steuerten und auch die Stücke selbst dirigierten.

Der Abend wurde von drei Stücken eröffnet, die von der ganzen Klasse musiziert wurden: „Rock Around The Clock“ (Bill Haley), „Yesterday“ (The Beatles) und „Hit The Road, Jack“ (Ray Charles). Hier beeindruckten

vor allem der homogene Ensembleklang, die Souveränität der Dirigate und die Instrumental-Soli.

Nach einem kurzen Umbau ging es dann weiter mit der Präsentation der „Band-Projekte“. Die Schülerinnen und Schüler erhielten im Verlauf des ersten Halbjahres die Aufgabe, sich in „Bands“ zusammenzufinden und weitestgehend eigenständig Songs aus dem Rock/Pop-Bereich einzustudieren. Neben „Wind Of Change“ (Scorpions), „Too Close“ (Alex Clare), „Chameleon“ (Herbie Hancock) und „Lieder” (Adel Tawil) gab es in diesem Programmteil auch eine Uraufführung: „This Moment“. Dieses Stück war ein Ergebnis eines „Songwriting“-Projektes aus dem Musikunterricht.

In einem letzten Programmteil wurde die Einspielung der Klasse von „Schöne

neue Welt“ vorgestellt, während der auch einige Bilder gezeigt wurden, die während des Aufenthaltes im Tonstudio entstanden sind. Nachdem die „Original-CD“ der Einspielung von einem Schüler der 6b ersteigert wurde, musizierte die 8c zum Abschluss den Song „Schöne neue Welt“ live.

Das Publikum dankte der Klasse 8c mit einem langen anhaltenden Applaus und ließ sie nicht ohne eine Zugabe von der Bühne gehen. Alle Zuschauer zeigten sich begeistert von diesem ersten Musikprofil-Vorspielabend. Die ganze Klasse 8c legte eine große Vielfältigkeit und erstaunliche Bühnenpräsenz an den Tag.

Musikalisches Können, die Freude am Musizieren, aber auch die Ernsthaftigkeit, mit der sich die jungen Musikerinnen und Musiker präsentierten, bewiesen, dass die Einführung des Musik-Profils am CFG Hockenheim ein richtige Entscheidung ist.

Autorin: Bianca Marschall