Tagesreferat - "Religionen in Singapur - Beispiel für friedvolles und tolerantes Zusammenleben?"

Unser dritter Tag in Singapur begann um 10 Uhr, nachdem wir lange ausgeschlafen und unser Frühstück genossen hatten. Als erstes fuhren wir mit Taxis nach Little India. Nachdem wir den Stadtbezirk durchwandert hatten, wagten wir uns in das Mustafa Center, welches zu einem der größten Kaufhäuser in Singapur zählt. Dieses Kaufhaus abzuarbeiten, welches nahezu jedes Produkt anbietet das man sich vorstellen kann, ist ein Erlebnis für sich. Sich durch die engen Gänge zu drängen und Waren zu sehen, von denen man noch nie etwas gehört hatte, bot uns einen tiefen Einblick in den Alltag von Little India.

Als nächstes ging es zu den Gardens by the Bay. Hierbei handelt es sich um zwei gigantische Glaskuppeln, die insgesamt etwa 100 Hektar einschließen und als Parkanlage dienen. Sie liegen im zentralen Bereich der Stadt und sind mit ihrem einzigartigen Design kaum zu übersehen. In den Glaskuppeln selbst befindet sich eine große Ansammlung von Pflanzen von zwei unterschiedlichen Kontinenten. Im ersten Garten werden Pflanzen gezüchtet, die man vorwiegend in Europa findet. Auch wenn wir die meisten davon bereits kannten und auch gesehen hatten, war es beeindruckend, alle auf einem so engen Raum versammelt zu sehen. Die zweite Glaskuppel beinhaltete tropische Pflanzen und wurde von einem gigantischen Turm inmitten des Gartens dominiert. Dieser bewanderbare Turm stellte für uns das Highlight der Gardens by the Bay dar. Man konnte über Skywalks und durch Wasserfälle hindurch die Vielfalt eines Regenwaldes erkunden.

Nach unzähligen Fotos gönnten wir uns eine kleine Pause und ein paar kleine Snacks. Passenderweise lag das Marina Bay Sands nur einen kleinen Fußmarsch von den Gardens by the Bay entfernt. Allerdings war das atemberaubende Hotel nicht unser nächstes Ziel, denn der Hunger hatte sich in unserer kleinen Gruppe breit gemacht. Deshalb wanderten wir nur durch das Hotel hindurch in ein nahegelegenes Einkaufszentrum. Hier bekamen wir eineinhalb Stunden Freizeit, in denen alle etwas Essen gehen konnten.

Schließlich folgte der letzte Programmpunkt für den Abend. Wir stiegen in den Aufzug des Maryna Bay Sands und fuhren in den 56. Stock. Den Ausblick auf dem bootähnlichem Überhang der drei Hotelpfeiler als unglaublich zu bezeichnen, wäre vermutlich eine Untertreibung. Nach einer kurzen Taxifahrt enspannte sich ein Teil unserer Gruppe am Pool oder erkundete das Nachtleben Singapurs.

Autor: Sebastian Watkins