Tagesreferat - Tropischer Kegelkarst in Südthailand

Seit dem dritten Tag in Krabi wissen wir, dass die 16-köpfige Truppe des CFG definitiv seefest ist. Der Tag begann um 9 Uhr mit einer Bootstour zu verschiedenen Inseln. Geplant waren 9 Stopps auf 7 verschiedenen Inseln, die wir über den Tag verteilt besuchen wollten. Station 1 war die Viking Cave, welche eine Höhle in einem der Kegelkarst Felsen ist, in der die Fischer bei Unwetter Schutz suchten und noch suchen. Station 2 war die Pileh Bay auf Ko Phi Phi Leh.

 

 

Hier bekamen wir die Möglichkeit, uns ein wenig im angenehm kühlen Wasser inmitten einer malerischen Szenerie zu erfrischen. Als dann alle wieder an Bord waren, ging es weiter zu Station 3, der weltberühmten Maya Bay in der der Film "The Beach" mit Leonardo di Caprio gedreht wurde. Hier sind wir allerdings nicht an Land oder ins Wasser gegangen, sondern genossen einfach die tolle Umgebung. Station 4 war der Halt in der Monkey Bay, einem kleinen Riff, an dem wir die Möglichkeit bekamen zu schnorcheln.

 

 

Inmitten von Fischschwärmen und dem kühlen Wasser ließ es sich aushalten und es war eine der letzten Möglichkeiten, sich für Station 5 auszuruhen. Denn Station 5 war der Viewpoint auf Kho Phi Phi Don. Nach einer kleinen Stärkung begann der nur 180 Meter hohe Anstieg. Jedem wurde doch recht schnell bewusst, dass dieser anstrengender als gedacht werden würde.

 

 

An Viewpoint 1 angekommen, hatte man schon einen guten Überblick über Kho Phi Phi und die Umgebung, die beim damaligen Tsunami völlig verwüstet wurde. Viewpoint 2 glich die Anstrengung mit einer gigantischen Sicht über den Großteil der Insel wieder aus. In fast jedem Reiseführer bzw. Reisebericht über Thailand ist diese faszinierend schöne Aussicht auf die sogenannte Schmetterlingsbucht zu finden.

 

 

Nach dem Abstieg ging es mit dem Boot weiter. Gerade aus der Bucht heraus, sah man schon dicke Wolken am Himmel. Wir versuchten Station 6, Bamboo Island, noch zu erreichen, jedoch haben wir uns frühzeitig dazu entschlossen, den Heimweg anzutreten. In mitten einer Armada anderer Schnellboote die ebenfalls Richtung Festland rasten, machten wir uns auf die normalerweise etwa 25-minütige Rückfahrt.

 

 

Nach ungefähr einem Viertel der Strecke kamen wir in einen tropischen Regenguss, was zur Folge hatte, dass das Boot durch die hohen Wellen harte Schläge abbekam und so der Motor kurzzeitig ausfiel. Unsere Truppe versuchte sich mit ein paar blöden Sprüchen bei Laune zu halten und abzulenken. Nach etwa der Hälfte der Strecke passierte erneut ein Ausfall des Motors. Da wir nun alle ziemlich durchnässt und durchgerüttelt waren verzichteten wir auf unsere letzte beiden Stopps auf Tub Island und Chicken Island.

Nach dieser sehr turbulenten Fahrt in Richtung Railey Beach kamen wir schließlich an, jedoch haben alle tapfer durchgehalten und liessen verdienter Maßen den Tag ausklingen.  

Autor: Robin Zahn