Tagesreferat - "Thailands wirtschaftlicher Aufstieg"

Unser erster voller Tag in der Millionenmetropole Bangkok begann mit einem riesigen Frühstücksbuffet. Während die einen ihren Blick kaum von den zahlreichen Leckereien abwenden konnten, stürzten sich die anderen direkt darauf und verschafften ihrem Magen ein Wohlfühlgefühl der Extraklasse. Nachdem wir gesättigt, gestärkt und voller Elan das Hotel verließen, waren wir ganz gespannt darauf, Bangkok zu erkunden und neue Erfahrungen sammeln zu können.

Das Erste, was uns ins Auge stach, waren die im Vergleich zu Singapur deutlich verschmutzteren Gebäude, welche jedoch in ihrer Höhe und Anzahl Singapur in nichts nachstanden. Sowohl die Qualität, besonders jedoch die Preise der Essensgelegenheiten übertrafen sowohl Krabi als auch Singapur deutlich, sodass auch der Geldbeutel geschont werden konnte, vorausgesetzt, dass am Abend im riesigen Kaufhaus MBK nicht schon das komplette Sparbuch geplündert wird.

 

Die erste Station des Tages war der Grand Palace Tempel. Nach einem kurzen Marsch durch das MBK, welches direkt an unser Hotel angeschlossen ist und somit über direkte Eingänge betreten werden kann, erreichten wir die Skytrain und gelangten an einen Fluss. Von dort aus fuhren wir mit einem überfüllten Boot in die Nähe mehrerer Tempel, unter anderem auch den bereits erwähnten Grand Palace oder auch den Wat Pho Tempel, welche wir dann zu Fuß erreichten. Die Gebäude waren überwältigend und spiegelten die Architekturkunst und den Glaube an den Buddhismus realitätsnah wieder. Für diese einmalige Erfahrung waren wir auch sehr gerne dazu bereit, uns den Gepflogenheiten des Buddhismus anzupassen und die Tempel entsprechend mit langen Klamotten exklusive Schuhe zu betreten.

 

 

 

 

Durch regelmäßige, kurze Pausen wurde auch dem körperlichen Burnout prophylaktisch ein Ende gesetzt. Auf dem Weg zum Wat Pho Temple entschied sich ein Schüler kurzfristig, Bangkok selbst zu erkunden, um sein wahres Inneres zu finden. Nach der Besichtigung traten wir den Weg zum Hotel an, um uns dort anschließend frisch zu machen. Hierbei trafen wir, aus einem glücklichen Zufall heraus, den verloren Sohn, der den kleinen Ausflug unbeschadet überstanden und seine eigene Erfüllung endlich erhalten hat. Da das angebotene Wellness-Angebot derart groß war, entschieden wir uns, den Abend im fröhlich-plätschernden Jacuzzi ausklingen zu lassen.

Autor: Lukas Wirth