SpongeBots beim FLL-DACH-Finale in Leipzig
Hockenheim, 27.04.2026
Ein arbeitsreiches Wochenende liegt hinter den SpongeBots: Iris, Laura, Felix, Jasper, Jonas, Lars, Milian und Paul nahmen gemeinsam mit 24 weiteren Teams am Deutsch-Österreich-Schweiz Finale der First-Lego-League teil. Die FLL ist etwas Besonderes: Neben dem Wettbewerb in den einzelnen Kategorien hat das freundliche Miteinander große Bedeutung. Trotz der Konkurrenz hilft man sich gegenseitig aus, teilt Lösungen und freut sich gemeinsam über Erfolge. Insgesamt treten ca. 750 Teams in der DACH-Region an.
Die Reise begann direkt nach der Schule: knapp 500 Kilometer bis nach Leipzig. Nach dem Einchecken im Hotel ging es zum gemeinsamen Abendessen in einer Pizzeria. Natürlich wurde dort lebhaft diskutiert, wie die kommenden 2 Wettbewerbstage wohl werden würden und was die Konkurrenz zu bieten hat.
Am Samstag stand neben dem Aufbau des eigenen Standes und zwei Testläufen die Live-Challenge im Mittelpunkt. Bei dieser erhält jedes Team einen fremden Roboter und muss damit auf dem bekannten Spielfeld drei bis dahin unbekannte Aufgaben in nur 20 Minuten lösen – ohne zu wissen, welche Eigenheiten der Roboter mitbringt. Die Schwierigkeit besteht darin, den zur Verfügung gestellten Roboter und seine Macken zu analysieren: Er fährt üblicherweise nicht „normal“, sondern hat z.B. unterschiedlich große Räder oder kann nur in eine Richtung wenden. Dieses Jahr musste erst noch eine Verbindung zwischen einem Motor und einem Rad mit mehreren Zahnrädern eingebaut werden. Damit fuhr der Roboter aber nicht stabil geradeaus, sondern es brauchte unterwegs mehrere Korrekturen, bis die Aufgaben gelöst werden konnten.
Nur ein Team schaffte es, alle 3 Aufgaben zu lösen, die SpongeBots bewerkstelligten zwei, was insgesamt nur 6 Teams schafften.
Für das freundliche Miteinander hatten sich die SpongeBots eine Aufgabe für die anderen Teams einfallen lassen: Sie lobten Pokale für die Teams aus, die innerhalb von 30 Sekunden die meisten Kronkorken stapeln konnten. So war am Stand der SpongeBots immer etwas los.
Den krönenden Abschluss des Samstags bildete die gemeinsame Party aller Teilnehmer und Volunteers in der Moritzbastei – einem alten Gewölbekeller in der ehemaligen Stadtmauer. Essen, eine Runde „1, 2 oder 3“ und Tanz bei guter Musik sorgten für ausgelassene Stimmung, bevor die SpongeBots gegen Mitternacht müde ins Bett fielen.
Mit der offiziellen Eröffnung am Sonntag um 9 Uhr begann der eigentliche Wettbewerb. Für die Forschungsaufgabe hatten sich die SpongeBots extra nochmals von der Grabungsleiterin der Burg Wersau beraten lassen und stellten der Jury ihr Projekt vor, wofür sie gelobt wurden. Ebenso gab es viel Lob dafür, dass die neuen Teammitglieder Iris, Jasper, Jonas und Milian gut ins Team integriert wurden. Beim Robot-Game lief es diesmal durchwachsener: Trotz mehrerer Anpassungen konnte die bisher gezeigte Leistung in keinem der drei Wertungsläufe reproduziert werden. Bei starker Konkurrenz blieb damit nur ein Platz im Mittelfeld. Die SpongeBots durften nach einem langen Tag trotzdem auf die Bühne, um ihre Pokale zu verteilen. Übrigens: Iris hätte im Kronkorkenstapeln, wenn sie gewertet worden wäre, den 2. Platz belegt. Erst nach Mitternacht kamen die SpongeBots wieder in Hockenheim an. Zwar ohne Pokal, dafür mit vielen neunen Erfahrung endet damit die FLL-Saison der SpongeBots. Verschnaufen ist leider nicht – das Team konzentriert sich nun auf die im Mai stattfindenden Wettbewerbe der WorldRobotOlympiad.
Das Team bedankt sich für die Unterstützung der Vereinigung der Freunde des CFG Hockenheim e.V.
Text: FS
Fotos: KM, FS















