Studienfahrten 2026 – Rom
Hockenheim, 18.07.2026
Am Montag begann unsere Studienfahrt am Frankfurter Flughafen. Nach der Gepäckabgabe und dem Sicherheitscheck ging es schon bald zum Gate und schließlich nach Rom. Die Vorfreude auf die kommenden Tage war groß.
Nach dem Einchecken im Hotel machten wir uns direkt auf den Weg zum Abendessen. Da wir unser ursprünglich geplantes Restaurant zunächst nicht fanden, entschieden wir uns kurzerhand für eine Alternative. Dort ließen wir den ersten Abend bei typisch italienischer Pizza und Pasta gemütlich ausklingen und stimmten uns auf die bevorstehenden Tage in der italienischen Hauptstadt ein.
Wer schon einmal durch Rom gelaufen ist, weiß, dass hinter fast jeder Ecke ein Stück Geschichte wartet. Und genau das konnten wir am Dienstag selbst erleben, denn dieser stand ganz im Zeichen des antiken Roms.
Schon früh machten wir uns nach dem Frühstück auf den Weg zum Kolosseum. Obwohl wir es bereits von vielen Bildern kannten, war der erste Blick darauf wirklich beeindruckend. Nach einer kurzen Einführung durch Herrn Ebner hatten wir Zeit, den unteren Teil des Amphitheaters selbst zu erkunden – natürlich inklusive Gruppenfoto.
Bei bestem Wetter ging es danach weiter zur Basilika San Clemente, deren kunstvolle Gestaltung und vor allem der unterirdische Bereich uns tief in die Geschichte Roms eintauchen ließen. Zurück im Innenhof erwartete uns anschließend die erste Tageschallenge, die von Frau Gauweiler vorbereitet worden war. Wir sollten kreative Aufgaben in kleinen Gruppen erledigen; darunter war auch das Gestalten einer eigenen Postkarte von Rom.
Nach einer kurzen Verschnaufpause deckten wir uns in einem nahegelegenen Supermarkt mit Essen und Getränken für die Mittagspause ein und machten uns auf den Weg zu den Caracalla-Thermen. Dort stärkten wir uns zunächst und erfuhren anschließend mehr über die beeindruckende Anlage, bevor wir sie als Gruppe selbst erkundeten.
Am Nachmittag standen dann noch weitere bedeutende Orte auf dem Programm. Vorbei am Palatin führte der Weg zum Forum Romanum und schließlich zum Kapitol. Trotz der zahlreichen Besucher boten die Anlagen einen eindrucksvollen Einblick in die Vergangenheit der Stadt.
Nach dem offiziellen Programm blieb uns dann noch Zeit, Rom auf eigene Faust weiter zu erkunden und den restlichen Tag individuell zu gestalten. Die freie Zeit nutzten viele zum Shoppen, während andere sich eine ausgiebige Pause gönnten.
Auch der Mittwoch hielt ein abwechslungsreiches Programm für uns bereit. Zunächst besichtigten wir die Cestius-Pyramide und ein nahegelegenes Denkmal, das an die Opfer des Faschismus erinnert. Anschließend ging es für uns zur Centrale Montemartini. Das ehemalige Kraftwerk, das heute als Museum genutzt wird, beeindruckte viele von uns besonders durch die ungewöhnliche Kombination aus antiken Kunstwerken und industrieller Architektur. Die römischen Statuen zwischen Maschinen und Turbinen sorgten für ein ganz besonderes Flair.
Nach einem weiteren Fußweg erreichten wir die Basilika Sankt Paul vor den Mauern. Sowohl die gepflegte Außenanlage als auch das prachtvolle Innere der Kirche hinterließen einen bleibenden Eindruck. Besonders die goldene Decke und die Porträts der Päpste entlang der Wände fielen einigen von uns sofort ins Auge.
Mit der Zugfahrt nach Ostia Antica stand anschließend ein weiteres Highlight auf dem Programm. Die gut erhaltenen Überreste der antiken Stadt ermöglichten uns spannende Einblicke in das Leben der Römer. Während Herr Ebner die Geschichte der verschiedenen Orte erklärte, erkundeten wir unter anderem ein Amphitheater, eine Taverne und die antiken Gemeinschaftstoiletten. Zum Abschluss wurde es noch einmal etwas hektisch, da wir unseren Zug rechtzeitig erreichen mussten.
Nach einer anschließenden rasanten Busfahrt verbrachten wir einige Zeit am Strand, wo wir uns von den vielen Eindrücken und den langen Wegen erholen konnten. Unser ursprünglicher Plan war es, die Sonne zu genießen. Jedoch mussten wir unseren Plan wortwörtlich in den Sand setzen, da es so windig war, dass wir gezwungen waren, in unseren Pullis dazusitzen. Den Abend ließen wir schließlich gemeinsam bei einem Essen im Stadtteil Trastevere ausklingen.
Unser letzter voller Tag in Rom begann mit einem Besuch des Petersplatzes und des Petersdoms. Aufgrund des großen Besucherandrangs fiel die ursprüngliche Planung jedoch etwas anders aus als gedacht. Nachdem sich schnell zeigte, dass die Wartezeiten deutlich länger werden würden als erwartet, entschieden sich unsere Lehrkräfte spontan für eine Programmänderung. Stattdessen ging es zur Engelsburg. Dort mussten wir zwar ebenfalls etwas Geduld mitbringen, wurden am Ende jedoch mit einem beeindruckenden Ausblick über die Stadt belohnt. Besonders von oben bot sich ein ganz neuer Blick auf Rom, der viele von uns überraschte.
Anschließend machten wir uns auf den Weg in Richtung Trevi-Brunnen. Unterwegs nutzten viele die Gelegenheit für eine kurze Mittagspause, bevor wir unsere Tour durch die Innenstadt fortsetzten. Wie an vielen anderen Orten der Stadt war auch rund um den Trevi-Brunnen viel los, sodass wir das lebhafte Treiben mitten in Rom hautnah miterleben konnten.
Ein weiterer Programmpunkt des Tages war eine Führung durch das Museum „Vicus Caprarius – La Città dell’Acqua“, eine unterirdische Ausgrabungsstätte in der Nähe des Trevi-Brunnens. Dort konnten wir Überreste antiker Gebäude sowie Teile eines historischen Wassersystems bestaunen und erhielten interessante Einblicke in die Geschichte Roms.
Nach der Führung entschieden sich unsere Lehrkräfte spontan für eine kleine Planänderung. Da die vergangenen Tage sehr ereignisreich und auch etwas anstrengend gewesen waren, wurde das restliche Nachmittagsprogramm gekürzt. Wer wollte, konnte gemeinsam mit Herrn Ebner und Frau Gauweiler noch das ursprünglich geplante Pantheon besuchen, während andere die Gelegenheit nutzten, sich auszuruhen oder Rom noch einmal auf eigene Faust zu erkunden.
Natürlich bekamen wir auch an diesem Tag in Rom eine Tageschallenge. Nach der Führung durften wir uns zum letzten Mal einen Umschlag aussuchen und eine Aufgabe bestand beispielsweise darin, die Gründungsgeschichte Roms auf kreative Weise nachzuerzählen.
Am Abend trafen wir uns zu einem letzten gemeinsamen Abendessen in der Nähe der Piazza Navona. Bei gutem Essen ließen wir die vergangenen Tage Revue passieren und genossen die gemeinsame Zeit, bevor die Studienfahrt langsam ihrem Ende entgegenging. Ein anschließender Spaziergang durch das nächtliche Rom bildete für viele einen stimmungsvollen Abschluss der Reise.
Am Freitag hieß es schließlich Abschied nehmen. Mit gepackten Koffern und vielen neuen Erinnerungen im Gepäck machten wir uns auf den Weg zum Flughafen. Nach dem Rückflug nach Frankfurt endete unsere Studienfahrt nach Rom. Zurück bleiben zahlreiche Eindrücke einer ereignisreichen Woche sowie viele schöne gemeinsame Erinnerungen. An dieser Stelle möchten wir uns auch herzlich bei Frau Gauweiler und Herrn Ebner bedanken, die uns während der gesamten Reise begleitet und diese ermöglicht haben.
Text und Fotos: Lea Hoffmann und Enes Zedelenmez









