Hockenheim, 22.07.2026
Der Samstag, der 11. Juli 2026, wird als ein großer Musiktag in Erinnerung bleiben. Zahlreiche Besucher strömten in den großen Schulhof, wo unter freiem Himmel ein unvergessliches Open-Air-Festival stattfand. Vom Soulrock über klassischen Rock bis hin zu modernem New Metal – das Programm bot eine breite Palette an Sounds, die jedes Musikherz höher schlagen ließen.
Perfekter Start mit der CFG Big Band
Gleich um 13 Uhr ging es los. Die CFG Big Band unter der Leitung von Bernhard Sommer eröffnete das Programm mit beeindruckender Präzision und Energie. Nach kurzer Aufbauphase nahm die Band ihr Publikum mit auf eine musikalische Reise. Die 30 Minuten flogen vorbei – ein vielversprechender Auftakt, der Neugierde auf das weitere Programm weckte.
Alitation – Ein spektakulärer Newcomer
Die zweite Formation, Alitation um Laura Schmale aus der 9a, stand ab 13:40 Uhr zum ersten Mal live vor einem größeren Publikum. Die Überraschung war deutlich spürbar – sowohl bei der Band selbst als auch beim Publikum. Mit frischem Sound und jugendlicher Dynamik, die geradezu ansteckend wirkte, legten sie ein Fundament für die folgenden Stunden. Der Applaus nach ihrem Set zeigte: Hier wurde ein Talent geboren.
Zenitha – Klassischer Rock mit Gitarrenpower
Um 14:20 Uhr startete Zenitha mit Márk Groniewsky aus der Kursstufe. Was folgte, war purer klassischer Rock. Zwei Gitarren sorgten für einen dichten, kraftvollen Sound. Klassiker der Rockgeschichte und moderne Rockhymnen begeisterten das Publikum.
Nøize – Ischit Shandilyas vokale Meisterleistung
Unmittelbar darauf, ab 15:30 Uhr, folgte Nøize mit Ischit Shandilya aus der 9e. Diese Band hatte sich in vergangenen Jahren bereits als Publikumsliebling etabliert – und bestätigte diesen Ruf in diesem Jahr erneut. Doch das wahre Highlight war Ischits Gesangsdarbietung. Seine Stimme trug durch jeden Song, traf jeden Ton präzise und zeigte eine emotionale Tiefe, die das Publikum mitten ins Herz traf. Es war klar: Hier stand ein Sänger auf der Bühne, dessen Potenzial erst am Anfang seiner Reise steht. Der Sound war kraftvoll, der Flow stimmte, und die Verbindung zum Publikum war nahezu perfekt.
Schülerband – Eigenständig und voller Leidenschaft
Die Schülerband unter Koordination von Johanna Möbius legte ab 16:40 Uhr das bewährte Fundament für den weiteren Verlauf. Wichtig zu erwähnen: Die Band wurde nicht von einer Lehrkraft geleitet, sondern agierte dieses Jahr eigenständig – ein Unterschied, der ihre Selbstständigkeit unterstreicht. Sie zeigten, warum sie seit Jahren ein fester Bestandteil des Festivals sind. Songs von Muse und anderen Musikgrößen lieferten ein abwechslungreiches Programm, das das Publikum begeisterte.
CFG Soul Band – Soulige Warm-up-Phase
Daran anschließend trat um 17:40 Uhr die CFG Soul Band an, ebenfalls geleitet von Bernhard Sommer. Die beeindruckende Darbietung der Sängerin Rosalie Bartolles bewegete das Publikum. Die 30 Minuten waren zwar kurz viel zu kurz, doch jedes einzelne Moment wurde genossen, um die Menge mit Soul-Klassikern und funky Beats zu begeistern. Die warme Stimmung am Abend konnte niemand mehr verderben – sie bereitete perfekt auf die kommenden High-Energy-Sets vor.
Wait! – Punkrock-Power von der Lehrerschaft
Was wäre ein Schul-Festival ohne die Lehrer? Um 18:20 Uhr betrat Wait! die Bühne – die Band der Lehrerinnen und Lehrer. Inzwischen ist es keine Überraschung mehr: Jahr für Jahr gibt es einen Mix aus klassischen Rock-Cover-Versionen und reinen Punkrock à la Green Day und Foo Fighters. Die 60 Minuten waren geprägt von schnellem Tempo, verzerrten Gitarren harten Drums und dem Gesang der drei Sängerinnen. Das Publikum machte begeistert mit und die Stimmung war bestens.
Discover – Eltern beweisen Rock-Attitüde
Ein absolutes Novum in der Geschichte des Gauß Rockt! Events: Mit der Band Discover unter Andreas Schubert trat ab 19:30 Uhr zum ersten Mal eine Band aus Eltern auf. Dass Familien über die Schulbank hinweg gemeinsam auf der Bühne standen, war ein starkes Zeichen für die Verbundenheit der gesamten Schulgemeinschaft. Der Sound war klassischer Rock in bester Manier – solide, eingängig und mit einer Wärme, die nur Erwachsene mit ihrer Lebenserfahrung transportieren können. Die 60 Minuten waren ein Highlight für alle Generationen und bewiesen, dass Rockmusik keine Altersgrenzen kennt.
Execution – Die beste Performance im Schulhof jemals
Zum krönenden Abschluss trat um 21:00 Uhr Execution an, bestehend aus Johann Dubrau aus der 10a und Dario Vogel aus der 9a. Mit 60 Minuten Spielzeit bis zum endgültigen Schluss bildeten sie den perfekten Rahmen für den Festival-Tag. Aber dies war weit mehr als nur ein Abschlussset – dies war eine der besten Performances, die je auf der Bühne im Schulhof stattgefunden haben.
Execution lieferten puren New Metal ab, angelehnt an Giganten wie Linkin Park, Rage Against the Machine und Limp Bizkit. Die Kombination aus heavy Guitar Riffs, rap-lastigen Vocals und elektronischen Elementen erzeugte eine Klangkulisse, die den gesamten Schulhof in Vibration versetzte. Die Chemie zwischen den Bandmitgliedern war perfekt, die Fans im Schulhof begeistert.
Text: Markus Kaul
Fotos: CFG Coto-AG