Schuljahr 25/26: 3-Tage-Fahrt der Klassen 5a, 5d und 5e
Am Montag, den 20. Juli 2026 haben sich die Klassen 5a, 5d und 5e vor der Mensa getroffen. Alle waren aufgeregt und konnten es nicht erwarten loszufahren. Die Klassen 5e durfte dann sogar in dem Doppeldecker-Bus, mit dem wir zur Jugendherberge gebracht werden sollten, oben sitzen.
Endlich ging es um neun Uhr los, alle waren gespannt, wie die Jungendherberge aussieht. Als wir nach eineinhalb Stunden zum Glück da waren, ist jede Klasse in ihren privaten Gemeinschaftsraum. Dort haben wir unser Gepäck abgestellt. Dann durften wir uns die Jugendherberge anschauen.
Es gab einen Raum, in dem ein Tischkicker, ein Billardtisch, eine Airhockeyplatte und eine Tischtennisplatte waren. Draußen gab es zwei Tore und einen Basketballkorb. Nach dem Erkunden der Anlage sind wir zum Mittagessen. Es gab Kartoffelsuppe.
Mit vollem Magen durften wir kurz auf unsere Zimmer, aber dann es ging schon gleich wieder weiter. Wir sind auf den Sportplatz gelaufen, wo uns Mitarbeiter vom „Natürlich wir“-Projekt freundlich begrüßt haben.
Zum Auflockern haben alle Klassen zusammen ein lustiges Spiel gespielt. Anschließend teilten sich die Klassen jeweils einem „Natürlich wir“-Teamer zu und verbrachten den Nachmittag mit unterschiedlichen Aktivitäten.
Die 5a machte mit Lukas eine tolle Wanderung, die sehr abenteuerlich war.
Die 5e baute eine „Klassenstadt“ aus Holzbausteinen. Dafür hatte sie 45 Minuten Zeit und am Ende sah die Stadt echt schön aus. Vor dem Abendessen hatten wir noch ein wenig Zeit für uns, in der wir machen konnten, was wir wollen.
Die 5d baute ebenfalls eine „Klassenstadt“ für einen Kuscheltierigel namens Waldemar. Zu Beginn sollte jeder ein eigenes Gebäude bauen. Von kleinen Brücken über Schwimm-bäder zu mächtigen Türmen war alles dabei. Waldemar wurde es nie langweilig, da er durch große Straßen alle Attraktionen, wie zum Beispiel Stadien, besuchen konnte. Nachdem wir unsere Großstadt fertiggestellt hatten, durfte jeder sein Gebäude vorstellen. Der Wind war schuld daran, dass die großen Türme einstürzten. Mit einer Aufräumchallenge wurde die Aufgabe abgeschlossen. Das Projekt hat uns sehr viel Spaß gemacht.
Als Abendessen gab es Reis mit verschiedenen Soßen, das war lecker. Dann sind wir alle ins Bett und haben probiert zu schlafen. Leider hatten ein paar Heimweh, aber als Klassengemeinschaft haben wir es hingekriegt, dass niemand mehr Heimweh hatte. Jetzt konnten wir alle ruhig schlafen.
Am zweiten Tag baute die 5a am Vormittag ihre Klassenstadt, während die anderen beiden Gruppen Kooperationsspiele spielten.
Nach dem Mittagessen machten sich alle Klassen in Kleingruppen auf zu einem „City Bound“ in Oberwesel. Dabei mussten wir zwei Aufgaben erledigen. Zum einen, einen Keks „upcyceln“, was bedeutet, dass er in einen materiell hochwertigeren oder persönlich bedeutsameren Gegenstand eingetauscht wird, zum anderen sollten wir möglichst viele der zehn kleineren Aufgaben erledigen, wie zum Beispiel ein Foto i einer bestimmten Position machen. Zur Auswertung dieser Gruppenarbet versammelten sich die Klassen nach knapp zwei Stunden wieder in der Jugendherberge.
Noch völlig erschöpft vom Aufstieg des Rückwegs sind wir zum Abendessen. Es gab Nudeln mit unterschiedlichen Soßen. Danach hatten wir wieder freie Zeit. Weil es leider schon der letzte Abend war, gab es für die eine Klasse einen Spieleabend im Gemeinschaftsraum. Es wurden verschiedene Spiele gespielt und es gab einen Haarsalon, in dem sich sogar die Lehrerinnen und Lehrer frisieren ließen. Andere spielten gemeinsam Tischtennis oder vergnügten sich bei gemeinsamen Gesprächen.
Am letzten Morgen haben wir beim Frühstück richtig zugelangt. Dann sind wir alle in die Zimmer, weil wir packen mussten.
Als der Bus kam, wollten wir nicht wahrhaben, dass es jetzt vorbei war. Immerhin hatten wir eine schöne Rückreise und als wir unsere Eltern sahen, waren wir doch ein bisschen glücklicher als wir es gedacht haben.
Das war das Ende unserer ersten Klassenfahrt. Eine tolle Erfahrung!
Text: Neela Rese (5e) / Romy, Bea, Victoria und Wilma (5d) / Fabio Cumselmo (5a)
Fotos: Frau Straeten, Frau Ronellenfitsch








