Auch die Senior-SpongeBots auf Erfolgskurs: Drei CFG-Teams vor dem WRO-Deutschlandfinale
Hockenheim, 08.06.2026
Nach der Qualifikation der SpongeBots Junior für das Deutschlandfinale der World Robot Olympiad (WRO) vor drei Wochen standen am vergangenen Wochenende die beiden Senior-Teams des CGF bei ihren Regionalwettbewerben unter besonderem Erfolgsdruck.
Die SpongeBots 1 (Laura Morich / Paul Gromann, beide Klasse 10) traten beim größten WRO-Regionalwettbewerb Deutschlands am Paul-Klee-Gymnasium in Overath an. Gut entspannt und mit freiem Kopf vom Phantasialandbesuch am Vortag mussten sich die beiden bei hochsommerlichen Temperaturen in der mit bis zu 40 Teams besetzten Aula nicht nur mit den Aufgaben, sondern auch mit den Auswirkungen der Hitze auf ihre Technik auseinandersetzen. Erstmals nutzten die SpongeBots1 einen Kühlakku, um temperaturbedingte Einflüsse auf die Sensorik des Roboters zu minimieren. Sowohl in der Saisonaufgabe als auch in der Tagesaufgabe erzielten die SpongeBots 1 die höchste Punktzahl ihrer Kategorie und sicherten sich damit den Tagessieg sowie die direkte Qualifikation für das WRO-Deutschlandfinale.
Die Spongebots2 (Lars Morich / Milian Häckel, 10. und 8. Klasse) traten wie in den Vorjahren in Hassloch an. Aufgrund der geringen Teilnehmerzahl in ihrer Altersklasse war dort allerdings keine direkte Qualifikation möglich. Stattdessen mussten die Beiden mit ihrem Roboter möglichst viele Punkte für die bundesweite Qualifikationsrangliste sammeln. Bereits im ersten Lauf der Saisonaufgabe schaffte der Roboter der SpongeBots2 die für ihn maximale mögliche Punktezahl. Danach machten sie es aber spannend: Bei der Tagesaufabe lief es überhaupt nicht rund. Die zwei Wertungsäufe waren eher bescheiden. Es hätte zwar für den Tagessieg gereicht, aber nicht für die Qualifikationsrangliste. Nach dem Reglement kann jedes Team aber einen Lauf wiederholen. Diesen Joker zogen die SpongeBots 2 nach dem letzten Lauf. Es half: Sie erreichten im Ersatzlauf dann über 100 Punkte mehr, fuhren damit einen noch deutlicheren Tagessieg ein und und katapultierten sich auf Platz 2 der Qualifikationsrangliste. Damit sind sie so gut wie qualifiziert fürs Deutschlandfinale.
(Sie lösten das Temperaturproblem der Sensoren übrigens mit einem Handventilator.)
Damit stehen die Chancen überaus gut, dass gleich 3 Teams des CFGs beim WRO-Deutschlandfinale starten. Die Teams bereiten sich nun intensiv auf das Deutschlandfinale vor. Es wird weiter gebaut und programmiert, um sich vielleicht mit einer guten Leistung beim Finale in 3 Wochen in Trier für internationale Wettbewerbe zu qualifizieren.
Die SpongeBots bedanken sich für die Unterstützung der „Freunde des Carl-Friedrich-Gauß-Gymnasiums“ und der Vektor-Stiftung.
Text: FS
Bilder: KM/FS












