Erfolge für die SpongeBots: Platz 4, 5 und 10 beim WRO-Deutschlandfinale
Hockenheim, 25.06.2026
Am letzten Wochenende traten drei Robotik-Teams des CFG beim World-Robot-Olympiad (WRO)- Deutschlandfinale in Trier an. Für diesen Wettbewerb in der Kategorie RoboMission bilden Laura Morich und Paul Gromann (beide 10. Klasse) die SpongeBots1, Lars Morich und Milian Häckel (10./9. Klasse) die SpongeBots2 und Iris Toska, Jasper Just und Jonas Lais (alle 7. Klasse) die neuen SpongeBots Junior. Die Schülerinnen und Schüler hatten die Regionalwettbewerbe in Kaiserslautern, Haßloch bzw. Overath gewonnen und sich fürs Deutschlandfinale qualifiziert. Dies bedeutete in den letzten Wochen intensive Vorbereitung auf die die starke Konkurrenz.
Bereits am Donnerstag reisten sie an, um wenigstens noch etwas von Trier zu sehen, denn die nächsten beiden Tage waren so voll gepackt, dass nicht an Sightseeing zu denken war.
Am Freitag wurde die Saisonaufgabe gefahren. Im Finale wird aber anders als bei den Regionalwettbewerben zusätzlich eine Überraschungsaufgabe gestellt, sodass der Roboter nicht nur an die örtlichen Bedingungen angepasst, sondern auch der Fahrweg umprogrammiert werden muss. Auf das Junior-Team hatte die Überraschungsaufgabe die größten Auswirkungen, weil sie den Fahrweg direkt am Anfang beeinflusste, was zu Folgefehlern führte. Alle hatten mit der Temperatur von fast 30 Grad in der Halle zu kämpfen, welche die Fahreigenschaft des Roboters und die Leistung der Sensoren ändert. Insgesamt meisterten die Teams den ersten Tag unterschiedlich: Die SpongeBots2 fuhren bereits im ersten Lauf des Tages ihre höchste Punktzahl ein, während sich die SpongeBots1 und SpongeBots Junior erst im dritten Tageslauf auch in die Top 15 schieben konnten. Erschöpft klang der Abend mit Pizza an der Mosel aus, für ein kleines Fußballspiel reichte es dann aber doch noch.
Der zweite Tag des Wettbewerbs ist besonders spannend, denn an diesem Tag werden neue, bisher unbekannte Aufgaben gestellt. Die sogenannte Second-Day-Challenge ist die Königsdisziplin der WRO RoboMission. Es gibt nur 2 Wertungsläufe und 3 Stunden Zeit, um den Roboter ggf. für die neuen Aufgaben umzubauen und den neuen Fahrweg zu programmieren.
Neu ist diese Saison, das einer der 5 Wertungsläufe wiederholt werden kann, es gelten dann aber die Punkte der Wiederholung, also Risiko. Die meisten Teams heben diesen Joker für den letzten Lauf auf, bei dem man schon am meisten Anpassungen gemacht hat und in diesem Run üblicherweise die meisten Punkte erreichen kann.
In der Altersklasse Senior patzten die beiden Führenden im ersten Lauf mit jeweils 0 Punkten, obwohl in den Übungsläufen mehr erreicht wurde. Damit wurde es besonders spannend, weil man nicht mehr verlässlich abschätzen konnte, wo man im Ranking gerade lag.
Der letzte Lauf bei den SpongeBots 2 lief gut mit nur kleinen Fehlern. Da nach Hochrechnung des Teams nicht klar war, ob dies für einen der ersten 4 Plätze reicht, bei denen man zu einem internationalen Event kommt, gingen sie „All In“. Der Wiederholungslauf erreichte die identische Punktzahl. Damit kamen sie auf den 4. Platz und qualifizierten sich für das WRO Open Championship Europe im Herbst in Zagreb.
Bei den SpongeBots1 zerbrach ein Objekt und behinderte den Fahrweg, sodass nur ein Teil der Aufgaben gelöst werden konnte. Damit war ein Wiederholungslauf klar angesagt. Dabei zerbrach das Objekt zwar wieder, der Roboter fuhr aber weiter, um dann aber an anderer Stelle eine Linie zu übersehen. Erneut konnte also der Rest des programmierten Wegs mit dem Löwenanteil der Punkte nicht mehr abgefahren werden und die SpongeBots1 beendeten den Wettbewerb auf dem undankbaren 5. Platz.
Gewonnen hat übrigens Felix Böhm (10. Klasse), der mit den anderen SpongeBots zusammen in der FirstLegoLeague antritt, hier aber mit einem Freund aus Frankfurt als Privatteam startete.
In der Altersklasse Junior hatten die SpongeBots Junior erneut Pech, denn die Spezialanbauten am Roboter für die Aufgaben des ersten Tages eigneten sich nur schlecht für die Aufgaben des zweiten Tages. Auch kämpfte das Team erneut mit der Hallentemperatur, während manche Konkurrenten (bzw. deren Roboter) dies unbeeindruckt ließ. Trotzdem konnten sie sich weiter nach vorne schieben, sodass sie den Wettbewerb auf Platz 10 beendeten. Insgesamt waren sie zufrieden mit ihrer Leistung, bei der ersten Wettbewerbsteilnahme bereits in den Top10 von 351 angetretenen Teams zu sein.
Damit endet die WRO-Saison für die SpongeBots1 und -Junior, die sich nun wieder auf die First LegoLeague konzentrieren können, während sich die SpongeBots2 noch auf das Europafinale vorbereiten.
Die Teams bedanken sich für die Unterstützung der „Freunde des Carl-Friedrich-Gauß-Gymnasiums“ und der Vektor-Stiftung.
Text: FS
Bilder: KM/FS/Malte Hömberg/Robert Ruskowski


















